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Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
05-02-2019, 16:30
Beitrag: #1
Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier, weil ich auf der Suche nach Informationen rund um das Thema Alarmanlage auf dieses Forum hier gestoßen bin.

Ich habe ein freistehendes Einfamilienhaus gebaut mit konventioneller Elektroinstallation, aus Kostengründen weil das Thema BUS über die Elektrofirmen viel zu teuer war und mehr neben der normalen Einarbeitung in alle Gewerke sowie deren Ausschreibung, Vergabe, Koordination und Überwachung die Zeit und die Nerven gefehlt haben, das Thema „do it yourself“ in die Hand zu nehmen, um Geld zu sparen.

Was ich suche:
- Zentrale für die Alarmanlage die „nur“ den Status von Fenstern und Türen überwacht (keine Bewegungsmelder, Rauchmelder)
- Displays zur Visualisierung
- Handsender oder eine andere Lösung für das Aktivieren/Deaktivieren
- Zwei kabelgebundene POE-fähige Überwachungskameras in Kombination oder unabhängig von der Alarmanlage für dauerhafte oder event-gebundene Aufzeichnung in eine Cloud

Was ich habe:
- Fenster auf drei Etagen (Keller, Erdgeschoss, Dachgeschoss)
- 8 Fenster mit Winkhaus Alarmkontakt kabelgebunden 7-adrig (auf/zu/Kipp) sternförmig verkabelt in den Hausanschlussraum im Keller
- 1 Haustür mit normalen, mechanischem Schloss und kabelgebundenem Alarmkontakt
- 1 Hebe-Schiebeanlage (Terrassentür) abschließbar, mit normalen, mechanischem Schloss und kabelgebundenem Alarmkontakt
- 3 Fenster-Festelemente ohne Alarmkontakt
- 1 motorbetriebes Dachflächenfenster ohne Alarmkontakt
- 1 Telenot Außensirene bereits an der Fassade befestigt (hatte sich angeboten, als das Haus eingerüstet war)
- CAT-Kabel für die Kameras vorbereitet an Haustür und Terrassentür
- Heimnetzwerk für die Verbindung von Zentrale und Display(s) über Etagen hinweg

Was ich mir vorstelle:
- Zentrale im Anschlussraum im Keller, weil dort die Kabel aller Alarmkontakte hingeführt wurden
- Ein Display im Erdgeschoss (Eingangsbereich) welches den Status aller Fenster und Türen mit Alarmkontakt visualisiert und Konfigurationsmöglichkeiten bietet
- Evtl. ein zweites, gleichartiges Display im Obergeschoss (Schlafzimmer)
- System sollte mir eine SMS / Mail senden können, wenn Alarm ausgelöst wird
- Evtl. Möglichkeit, sich während Abwesenheiten mit einem Sicherheitsdienst koppeln zu können

Es wäre schön wenn ich einfach fehlende Komponenten zusammenkaufen, installieren und konfigurieren könnte. Meine Kenntnisse sind hier jedoch beschränkt. Zusammenstöpseln und Konfigurieren passt, unzählige Adern verdrahten und Programmieren ginge für mich zu weit.

Vor allem hoffe ich, dass ich während des Bauphase die wichtigsten Dinge bedacht und gute Vorbereitungen getroffen habe, um die Alarmanlage ohne unnötigen Aufwand was Zeit und Kosten angeht fertigstellen (lassen) zu können. Budget gibt es keins – weil ich keine Ahnung habe, was auf mich zukommt.

Über eure Tipps freue ich mich sehr! Vielen Dank und viele Grüße in die Runde!
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05-02-2019, 19:18
Beitrag: #2
RE: Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Hallo neues Forenmitglied,

du schreibst: " Zusammenstöpseln und Konfigurieren passt, unzählige Adern verdrahten und Programmieren ginge für mich zu weit."


Ich verstehe die Erwartung nun nicht. Du siehst doch selber, wie viele Adern von den Magnetkontakten ankommen. Dann kommen noch einige Komponenten hinzu, an die du kabeltechnisch nicht gedacht hast....

Ich befürchte, da muss schon noch ein Profi dran, der sein Handwerk versteht....

Dipl. Ing. Stefan Brandt, Oberhausen, info@heimtek.de, www.heimtek.de
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05-02-2019, 20:51
Beitrag: #3
RE: Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Hallo

Tja deiner Beschreibung nach (welche in mehreren Punkten schon absolut nicht schlüssig ist) wirst Du absolut nicht um den Fakt herumkommen deine Anforderungen von einem Facherrichter mit den vorhandenen Vorbereitungen prüfen zu lassen und für eine Umsetzung nut real-technischen Möglichkeiten in Einklang bringen zu lassen.

Mit "Zusammenstöpseln und Konfigurieren" wird es da ganz sicherlich nichts in Bezug auf irgendeine vernünftige Einbruchsmeldeanlage und Videoüberwachung.

Es bestehen hier wohl einige Annahmen, Vorstellungen und Verständnisprobleme bei Dir welche mit der Realität wenig oder sogar nichts zu haben :
a.
Wenn man schon liest "Heimnetzwerk für die Verbindung von Zentrale und Display(s) über Etagen hinweg" scheinst Du dich nicht wirklich im Voraus mit den technischen Möglichkeiten so etwas umsetzen zu können auseinander gesetzt zu haben;
- entweder soll hier die vorhandene Verkabelung zwischen Zentrale und Display(s) {was wohl eher Bedienteile mit Visualisierungfunktion gemeint sein soll} als Anlagen-Bus verwendet werden
=> keine "Heimnetzwerkfunktion mehr)
- oder wenn es als Heimnetzwerk benutzt werden soll, dann läuft hierüber eben keine Verbindung für die EMA
=> bleibt nur Alternative : Zusatzkabel legen lassen oder Funksystem für EMA

b.
"Sicherheitsdienst während Abwesenheiten abkoppeln" : wenn Du eine sauber geplante EMA aufschalten lassen willst, ist das eine dauerhafte Angelegenheit (für die dann eine Ersteinrichtungsgebühr verlangt wird und monatliche Kosten anstehen), aber sicherlich "nur wenn man mal für paar Wochen es temporär möchte".

c.
Wenn Du selbst zugibst dass deine Kenntnisse in Bezug auf EMA etc. sehr beschränkt sind, wieso hast statt die Sache von vornherein beim Hausbau zumindest für die Verkabelung ordentlich von einem Fachmann planen zu lassen, wohl einfach recht "plan-befreit" irgendwelche Leitungen reingelegt / legen lassen welche dann ja deiner Beschreibung nach trotzdem nicht ausreichend sind um eine Alarmanlageninstallation zu ermöglichen (separate Datenleitungen neben dem "Heimnetzwerk").
Ist dann ziemlich unverständlich (aber leider allzu typisch). Planung sollte vorher sauber durchgeführt werden; hört sich hier jedenfalls nicht danach an als wenn da jemand mit Fachwissen beteiligt gewesen wäre.

Was Du natürlich jetzt noch machen kannst : dort wo Leitungsführung nicht ausreichend ist, jetzt dann eine zwar störanfälligere aber zumindest funktionsfähige Funkanbindung für eine zu installierende EMA verwenden.
Was sozusagen dann eine Hybrid-EMA ergeben würde im Endeffekt.
Dafür könnten z.B. dann Anlagen von Satel (Versa, Integra), Jablotron oder Telenot in Frage kommen.

Meine dringende Empfehlung wäre nun : suche dir in deiner Gegend ein paar Fach-Errichtern heraus die diese Hersteller oder ähnliche anbieten können und bespreche mit diesen deine Wunschvorstellung und diese werden Dir dann sagen was hier an Umsetzung machbar ist und was diese dir kosten wird (letzteres könnte u.U. Dich durchaus ziemlich "auf den Boden der Tatsachen zurückholen").

Gruß "Topy"
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05-02-2019, 23:28
Beitrag: #4
RE: Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Hallo und vielen Dank für eure Antworten.

@heimtek
Ich weiß natürlich nicht im Detail, wie das genau gemacht wird. Wenn an der Zentrale ausreichend Platz ist und die einzelnen Adern geklemmt werden wie man es auch von Lautsprecherkabeln kennt, dann kriege ich das hin. Wenn es eher so aussieht wie das Auflegen von Netzwerkleitungen auf einem Patchpanel auf engstem Raum, dass ist die Arbeit nichts für mich.

Würdest du noch näher erläutern, was du mit "einige Komponenten" meinst, an die ich nicht gedacht habe? Da sehe ich momentan, je nach Verkabelung, nur die Verbindung zwischen Zentrale und Display.

@Topy
Fachmann - kein Problem. Ich schrieb ja "es wäre schön" (selber machen). Wenn das nicht geht, ist das ja auch schon mal eine Erkenntnis. Genauso sprach ich ja von machen lassen - eben wenn selber machen keinen Sinn ergibt.

Du fährst ja gleich scharfe Geschütze auf ("in mehreren Punkten schon absolut nicht schlüssig"; "mit der Realität wenig oder sogar nichts zu tun"). Gut.

Zu a) Gemeint war, Zentrale und Steuerungsdisplay mit einem Netzwerkkabel zu verbinden. Wenn es diese Option bei Alarmanlagen nicht gibt, dann fehlt mir hier ein Kabel welcher Art auch immer, da stimme ich zu. Eine solche Verbindung besteht bei mir momentan zwischen zentralem Wohnraumlüftungsgerät (Speicher) und zugehörigem Steuerungsdisplay (Erdgeschoss), von daher fand ich das nicht völlig abwegig. Wenn ich danebenliege, dann ist das so.

Zu b) Das kenne ich tatsächlich anders aus dem Bekanntenkreis. Und selbst wenn es nicht temporär sondern nur dauerhaft geht, die technischen Voraussetzungen hierfür sollten gegeben sein.

Zu c) Ich habe das so gut es mir in dem Moment möglich war vorbereitet. Es gibt nunmal nicht nur dieses eine Gewerk und darüber hinaus sind die finanziellen Mittel nunmal begrenzt. Immerhin sind mal alle Elemente kabelgebunden und sternförmig vorbereitet. Das ist die Basis, auf der ich nun eine brauchbare Lösung suche. Es ist müßig jetzt darüber zu diskutieren was vorher besser gemacht worden wäre und hilft mir leider an der Stelle nicht weiter.

Für die hilfreichen Passagen ein ausdrückliches Dankeschön!
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06-02-2019, 09:13
Beitrag: #5
RE: Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Hallo thecryss,

bei einer verkabelten EMA hat man normaler Weise:
Zentrale, Bedienteile innen und aussen, Signalgeber innen und aussen, Bewegungsmelder, Magnetkontakte, Sperrelement, Riegelschaltkontalt in der "Grundausstattung". Häufig wird noch gelötet. Und die Telenot ASIR passt nicht an jede EMA.

Ich würde nun mal nach einem Telenot-Errichter Ausschau halten. Die haben inzwischen auch Funk-Innenbedienteile.

Dipl. Ing. Stefan Brandt, Oberhausen, info@heimtek.de, www.heimtek.de
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06-02-2019, 21:38
Beitrag: #6
RE: Einbruchmeldeanlage für Einfamilienhaus mit gewissen Vorbereitungen
Ja, so werde ich es wohl machen.

Was mir dazu noch einfällt:
- Bedienteil außen ist nicht vorgesehen (stattdessen Handsender)
- Innensirene ist nicht vorgesehen
- wenn wir schon Hybrid werden, wäre ein Bewegungsmelder innen kabellos noch eine Überlegung wert
- Kontakte und Sperrelement sagen mir erstmal nichts (eins wird wohl die Fensterkontakte meinen)
- Löten ist definitiv nichts für mich

Viele Grüße!
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