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Funkalarmanlage für EFH
10-11-2008, 19:36
Beitrag: #1
Funkalarmanlage für EFH
Liebe Forumsmitglieder,

momentan beschäftige ich mit dem Thema Alarmanlage für unser EFH.

Grundsätzlich möchte ich eine reine Außenhautüberwachung realisieren, damit man sich bei eingeschalteter Alarmanlage auch noch im Haus frei bewegen kann; d.h. Bewegungsmelder würde ich nicht vorsehen.

Angeschaut habe ich mir auch u.a. auch die so genannten Infraschallsysteme wie z.B. die Bublitz B1 – allerdings hat diese Art der Alarmierung nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen.
Mich hat z.B. gestört, dass man die Türen im Haus grundsätzlich einen Spalt offen lassen sollte und auch ein etwas robusteres Zuschlagen der Türen im Haus einen Alarm auslöst, so dass ich von diesen Systemen wieder Abstand genommen habe.

Daher bin ich dann bei den Funkalarmsystemen gelandet.

Die Gira habe ich nicht in die enge Wahl gezogen, da diese noch auf der etwas ältern 4xx Mhz-Frequenz arbeitet.

Des weitern habe ich mit auch das Funkalarmsystem Daitem SP angesehen. Da aufgrund der geplanten Außenhautabsicherung rund 30 Melder (Funköffnungskontakte und akustische Glasbruchmelder) verbaut werden müssen, ist dieses System allerdings finanziell schon sehr aufwendig.Die akustischen Glasbruchmelder habe ich gewählt, da ich nur sehr ungern die normalen Glasbruchmelder mit Leitungen auf die Scheiben kleben möchte. Der angebotene Preis bei diesem System liegt ungefähr in der Größenordung von ca. 8.000 EUR.

Als Alternative dazu habe ich mir auch die Secvest 868 angeschaut – dieses System ist bei gleicher Konfiguration wesentlich preiswerter als die Daitem. Der Preis für so eine Anlage würde bei knapp 4.000EUR liegen. Ich gehe davon aus, dass auch die neue Secvest 2Way mit ähnlicher Technik arbeitet und preislich auch im gleichem Rahmen liegen wird.

Beide Systeme haben keine VDS-A Zertifizierung, das ist gemäß
Fachverkäufer aber auch nicht so wichtig.

Daher nun meine Fragen:

Ist die VDS-A Zertifizierung ein Feature, auf das man unbedingt achten sollte oder ist das wirklich nicht so wichtig?

Sind akustische Glasbruchmelder genauso zuverlässig wie konventionelle, aufgeklebte Glasbruchmelder?

Wo liegen die genauen technischen Unterschiede zwischen der Daitem SP und der Secvest?.

Warum ist die Daitem so viel teuerer bzw. wo ist die Secvest wesentlich schlechter?

Auch die Preise für die Funkmelder sind bei Daitem wesentlich höher als bei Secvest, welche technischen Unterschiede gibt es hier?

Gibt es für meinen Anwendungsfall evt. noch andere Systeme, die ich noch Betracht ziehen sollte?

Über weitere Anregungen/Meinungen würde ich mich freuen… vielen Dank!
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13-11-2008, 19:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-02-2009 08:27 von Moderator.)
Beitrag: #2
RE: Funkalarmanlage für EFH
Hallo Kammp.

Da muß ich 'mal etwas weiter ausholen:

Zitat:Grundsätzlich möchte ich eine reine Außenhautüberwachung realisieren, damit man sich bei eingeschalteter Alarmanlage auch noch im Haus frei bewegen kann; d.h. Bewegungsmelder würde ich nicht vorsehen

Nur eine reine Außenhautsicherung ist nicht unbedingt zu empfehlen, da ein Einbrecher, sobald er sich im Haus befindet, sich recht frei bewegen kann, ohne daß es eine Signalisierung gibt. Besser wäre es, eine Anlage so zu schalten, daß man z. B. Glasflächen permanent überwacht mit einer 24-Stundenschleife. Sollte es nun zu einer Beschädigung eines Fensters kommen, wird diese dauerscharfe Linie auslösen. Außerdem eine zweite Linie so schalten, daß man Bewegungsmelder per Knopfdruck z. B. am Bett einschaltet. Vorteil: Das EG ist komplett überwacht, und man kann sich im 1. OG frei bewegen. Es gibt diverse Lösungen für solch ein Problem. Kommt eben auf die spezifische Problematik an.

Zitat:Angeschaut habe ich mir auch u.a. auch die so genannten Infraschallsysteme wie z.B. die Bublitz B1 – allerdings hat diese Art der Alarmierung nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen.
Mich hat z.B. gestört, dass man die Türen im Haus grundsätzlich einen Spalt offen lassen sollte und auch ein etwas robusteres Zuschlagen der Türen im Haus einen Alarm auslöst, so dass ich von diesen Systemen wieder Abstand genommen habe.

Die Systeme von Bublitz sind nicht schlecht, aber eventuell in diesem Fall nicht das Richtige. Ansonsten kann man diese Systeme nehmen, muß aber dafür sorgen, daß die Grundbedingungen immer ziemlich identisch sind, wie Du ja auch schon festgestellt hast. Ich lasse mich aber gern durch Fa. Bublitz belehren.

Zitat:Daher bin ich dann bei den Funkalarmsystemen gelandet.
Die Gira habe ich nicht in die enge Wahl gezogen, da diese noch auf der etwas ältern 4xx Mhz-Frequenz arbeitet.

Da muß ich doch eine Lanze für Gira brechen. 433,92 MHz ist nicht veraltet, sondern hochaktuell. Leider tummeln sich aber auf diesem Band diverse Systeme (angeblich zugelassen...), die mit einer extrem hohen Sendeleistung ausgestattet sind, daß ich mich frage, wer solch eine Zulassung erteilt hat. Wenn das System meines Nachbarn alle 10 Minuten mein System stört, weil es das dringende Bedürfnis hat, der ganzen Welt sich mitzuteilen, dann ist diese Frequenz sicher nicht die richtige Frequenz. Das kann aber auf jedem Band passieren. Also ist wohl u. U. 433,92 MHz besser/ sicherer als andere Frequenzen. Da die Meldungen der Melder und Systeme bei z. B. Indexa verschlüsselt übertragen werden, kann einem der Garagenöffner der Nachbarn auf dem gleichen Funkband recht egal sein. Die Übertragung ist wichtig, und die sollte auf jedem Band gesichert erfolgen, und nicht in einem offenen Protokoll.

Zitat:Des weitern habe ich mit auch das Funkalarmsystem Daitem SP angesehen. Da aufgrund der geplanten Außenhautabsicherung rund 30 Melder (Funköffnungskontakte und akustische Glasbruchmelder) verbaut werden müssen, ist dieses System allerdings finanziell schon sehr aufwendig.Die akustischen Glasbruchmelder habe ich gewählt, da ich nur sehr ungern die normalen Glasbruchmelder mit Leitungen auf die Scheiben kleben möchte. Der angebotene Preis bei diesem System liegt ungefähr in der Größenordung von ca. 8.000 EUR.
Als Alternative dazu habe ich mir auch die Secvest 868 angeschaut – dieses System ist bei gleicher Konfiguration wesentlich preiswerter als die Daitem. Der Preis für so eine Anlage würde bei knapp 4.000EUR liegen. Ich gehe davon aus, dass auch die neue Secvest 2Way mit ähnlicher Technik arbeitet und preislich auch im gleichem Rahmen liegen wird.

Die Frage ist, ob man hier nicht Gefahr läuft, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Daitem hat sicher ihre Berechtigung, ist aber recht hochpreisig, das stimmt. Es sind aber diverse Unterschiede zu der Secvest vorhanden, so daß es schwerfällt, einen direkten Vergleich zu ziehen. Die Daitem hat mehrere Scharfschaltzonen, was immer von Vorteil ist. Außerdem deutlich mehr Anschlußmöglichkeiten für Melder. Ich (gut, ich bin da parteiisch) empfehle z. B. immer die Indexa-Systeme, da wir sehr gute Erfahrung damit gemacht haben. Außerdem ist das Verhältnis von Preis und Leistung sehr gut, und wir können sehr schnell kompetente Hilfe des Herstellers in Anspruch nehmen, was ich für sehr wichtig halte.
Man sollte auch prüfen, ob man in der Lage ist, eine Anlage ohne einen Facherrichter, der die Software hat und diese dem Kunden nicht zur Verfügung stellt, aufbauen und betreiben kann.

Zitat:Beide Systeme haben keine VDS-A Zertifizierung, das ist gemäß
Fachverkäufer aber auch nicht so wichtig.
Daher nun meine Fragen:
Ist die VDS-A Zertifizierung ein Feature, auf das man unbedingt achten sollte oder ist das wirklich nicht so wichtig?

VdS ist schön, aber die Zulassung ist in diesem Fall (meiner Meinung nach) nicht unbedingt erforderlich.

Zitat:Sind akustische Glasbruchmelder genauso zuverlässig wie konventionelle, aufgeklebte Glasbruchmelder?

Aufgeklebte Melder: Direkter Kontakt zur Glasfläche, Glasschneider haben meist keine Chance, Überwachungsbereich meist nicht sehr groß.
Akustische Melder: Recht zuverlässig, wobei der Anwendungszweck anders ist. Sie dienen mehr der Überwachung größerer Flächen, wo der aufgeklebte Melder eventuell weniger zuverlässig ist.
Ein Vergleich ist nicht unbedingt möglich, da jeder Melder seinen speziellen Einsatzbereich hat.

Zitat:Wo liegen die genauen technischen Unterschiede zwischen der Daitem SP und der Secvest?

Das würde hier Seiten füllen, und die Systeme sind nicht unbedingt vergleichbar. Besser ist es, sich ein Pflichtenheft aufzustellen, und danach die Anlage auszusuchen, da jeder Hersteller immer ein Schmankerl im Programm hat, das der nächste Hersteller nicht kennt.

Zitat:Warum ist die Daitem so viel teuerer bzw. wo ist die Secvest wesentlich schlechter?

Die Frage nach den Preisen stellt sich mir auch immer, und ist mir leider immer noch schleierhaft. Vielleicht kann ja ein Hersteller sich hier 'mal dazu äußern, warum sein System gerade in diesem Preissegment teuer oder günstig ist.

Zitat:Auch die Preise für die Funkmelder sind bei Daitem wesentlich höher als bei Secvest, welche technischen Unterschiede gibt es hier?
Laut meinen Informationen möchte Daitem die Anlage installieren, der Kunde soll also die Anlage bitte nicht selber installieren. Das erklärt eventuell den Preis. Zur Technik ist nur auf Anfrage bei Daitem etwas zu erfahren, das habe ich mir bisher erspart. Ich bin kein Freund solch einer Politik, da ich kein Bittsteller bin.
Die Informationen zur Secvest-Anlage bekommt man direkt bei Abus im Internet, also ist diese Anlage so gestaltet, daß man als Kunde selber Hand anlegen kann. Das wäre für mich ein wichtiges Kriterium, da ich meine, was ich gekauft habe, gehört mir auch, und nicht dem Errichter mit seinem Handbuch, welches er mir nicht gibt.

Zitat:Gibt es für meinen Anwendungsfall evt. noch andere Systeme, die ich noch Betracht ziehen sollte?

Ganz klares JA: Indexa-Anlagen.
Günstig, gut zu installieren, Komponenten funken verschlüsselt, und bei Bedarf gibt auch noch Tipps zur Installation über dieses Forum (wie gesagt, ich bin parteiisch, da wir diese Anlagen vertreiben). Wir vertreiben diese Systeme aber auch deshalb, weil sie funktionieren, und der kunde bei Bedarf selber Dinge zusätzlich installieren kann, ohne daß gleich ein Errichter auf der Matte steht.

Gruß,
Moderator


Ich übernehme keine Gewähr für die durch mich gegebenen Tipps und Berechnungen, insbesondere übernehme ich keine Haftung für Sach- oder Personenschäden. Schaltpläne können unvollständig sein und sind nur als Vorschlag zu verstehen. Ich vertrete hier lediglich meine Meinung. Auch kann ich nicht für die Richtigkeit garantieren. Die sachgerechte und fachgerechte Umsetzung liegt beim Ausführenden. Alle gängigen Normen und Vorschriften sind zu beachten.
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22-12-2008, 17:48
Beitrag: #3
RE: Funkalarmanlage für EFH
ES gibt noch weitere Systeme und Lösungen. Ist es noch aktuell . Im Prinzip hat der Moderator recht mit seinen Angaben.
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28-01-2009, 23:37
Beitrag: #4
RE: Funkalarmanlage für EFH
Hallo Moderator

habe mich zwar erst kürzlich angemeldet mische mich aber gleich mal ein.
Pflichtenheft ist genau die richtige Herangehensweise.
Muß aber mal fragen?
Welcher Kunde (es sei den er kommt vom Fach) sollte an der Anlage herrumfummel?
Erkennt er alle Zusammenhänge in der Anlage?
Kennt er Zwangsläufigkeiten?

Wir verbauen Novar/Esser/effeff und fahren damit ganz gut.
Ich bin der Meinung wegen Preis/Leistung etc. egal welches Produkt man anbietet und verkauft, man verkauft über die Person/Mensch die man ist und nicht über das Produkt.

MfG acwoldt
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02-02-2009, 14:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-02-2009 08:27 von Moderator.)
Beitrag: #5
RE: Funkalarmanlage für EFH
Hallo acwoldt.

Willkommen im Alarmforum.

Ich beginne bei der letzten Bemerkung: Im Prinzip hast Du vollkommen recht. Ich kann bei einer windigen Firma das Produkt seeehr günstig bekommen, dazu noch eine Armbanduhr usw. Dort kauft man natürlich nicht. Man muß sich immer darüber im Klaren sein, daß es um Sicherheit geht, und nicht um ein Produkt, wo es dem Anwender (fast) egal ist, ob es funktioniert. Die Sachen müssen funktionieren, sicher sein, anwenderfreundlich, und die Firma, die anbietet und/ oder installiert, muß einen guten Leumund haben z. B. in Form von Referenzen. Das trifft bei Euch sicher zu, deshalb verbaut Ihr auch die Anlagen, die in höchsten Sicherheitsbereichen laufen.
Es ist wichtig, daß der Kunde das Vertrauen hat, Euch den gesamten Ablauf (und die Schlüssel) in die Hand zu geben, um in seinen Räumen ein System installieren zu lassen, welches auch vor Euch sicher ist. Das ist natürlich ein großer Bonus für Euch, wenn Ihr den Ruf habt, sauber und sicher zu arbeiten.
Wir haben den gleichen Anspruch, die Betreiber dieses Forums kommen aus der Sicherheitsbranche, und wir geben deshalb die Tipps, da es mittlerweile Systeme gibt, die der Kunde sich selber installieren kann. Der Hintergrund ist ganz simpel: Wenn ein Kunde zur Absicherung eines Einfamilienhauses 15.000,00 Euro in die Hand nehmen soll und dann noch zusätzlich einen Wartungsvertrag abschließen soll, da er selber an seinem Eigentum keine Änderungen mehr vornehmen kann, sondern immer die Installationsfirma braucht, da ja gerade 'mal wieder das Passwort neu gesetzt wurde, grenzt das an Enteignung. Ich habe es des Öfteren so erlebt, und bin sehr angesäuert über solch unseriöses Verhalten meiner "Kollegen". Die Anlage gehört dem Kunden, die komplette Dokumentation gehört zur Anlage, und eine Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Anlagendaten gehört auch dazu. Im Telefoniebereich hat es gerade ein großer deutscher Anbieter vorgemacht, wie man sich selber ins Abseits schießt, wenn man den Kunden kurz hält, und ihm das Programmieren in seiner Anlage verweigert. Komischerweise funktionieren viele Anlagen, die der Kunde selber programmieren kann, auch einigermaßen zuverlässig, und sonst helfen wir mit der Fernwartung gegen Entgelt gern nach.

Unsere Kunden kennen meist Zwangsläufigkeiten, wir helfen auch gern mit Tipps aus, kennen allerdings oft die Örtlichkeiten nicht, so daß immer ein Unsicherheitsfaktor bleibt. Wir besuchen dann unsere Kunden, wenn es zu Fragen oder Problemen kommen sollte, da wir Wert auf zufriedene Kunden legen. Der Kunde sollte aber immer selber installieren, da er nur so die Anlagen kennenlernt. Wir führen Schulungen durch, die wir zwar nicht immer bekanntgeben, die aber gut besucht sind, da unsere Produkte sehr gut funktionieren und preislich im Rahmen liegen. Gerade jetzt, wo Rauchmelder endlich Pflicht werden, haben wir gehäuft Anfragen, wie z. B. diese Melder in die EMA/ GMA integriert werden können. Anfragen zur Sicherung von Solarpanels kommen auch, und wir können ohne großen Aufwand und ohne daß der Kunde arm wird, Solaranlagen sichern.
Ich sehe es so: Alle Systeme, die Blockschloßlastig sind, sollten nur durch VdS-zertifizierte Errichter installiert werden, und alle Hauptmeldersysteme sowieso. Das sind auch die Systeme, wo wir dem Kunden eindeutig sagen, daß er sich bitte an seinen Facherrichter wenden möge, den wir ihm gern nennen, auch in seinem Umfeld. Unsere Systeme werden allerdings auch in Bereichen eingesetzt, wo es für den Kunden interessant ist, eine Lösung zu nehmen, die bezahlbar ist, und auch durch ihn erweiterbar, ohne daß jedesmal 1* Anfahrt + 1 Std. zu 105,00 Euro auftauchen für das simple Einlesen eines Melders. Ich befürchte als Resultat daraus, daß die alten Firmen, wenn sie nicht aufpassen, den Markt irgendwann den kleinen jungen und schnellen Anbietern überlassen müssen, da hier Kundenzuwendung und Kundeninformation groß geschrieben wird, und der Kunde sich frei informieren kann, was seine Anlage leistet. Die Großen der Branche sind äußerst innovativ, sind aber anscheinend nicht in der Lage, das dem Kunden auch mitzuteilen, so daß er mit dem Geldbeutel und den Füßen abstimmt.
Wir können eine Lösung anbieten, wo der Kunde an seinem Grundsystem bis zu 16 Unteranlagen anmelden kann, die über die Zentrale geschärft werden, mit Unterbereichen usw. Ist bei einem großen Automobilhersteller in Deutschland im Werkstattbereich installiert, und der Kunde ist zufrieden. Warum hat wohl Indexa den Zuschlag bekommen? Weil diese Anlagen in bestimmten Bereichen einfach unschlagbar sind.
Wir geben deshalb Tipps, weil wir uns oft genug geärgert haben über arrogante Hersteller, und wir mit Indexa einen Hersteller gefunden haben, der uns jederzeit aushilft mit Informationen und mit Teilen, die im Lager in Deutschland liegen (und nicht in Holland, von wo aus es bis zu 14 Tage dauert, bis man einen Blockschloßverteiler bekommt. Ich denke, den Hersteller kennst Du auch). Wir können auch selber mit den Anlagen umgehen und im Problemfall auch Anwendungen programmieren, um dem Kunden den Umgang mit seiner Anlage zu erleichtern.
Und wenn ein Kunde überhaupt nicht weiß, wie seine Anlage installiert und programmiert wird, wird sie eben vorprogrammiert ausgeliefert, oder wir verweisen auf den örtlichen Installateur, den wir natürlich unterstützen.

Gruß,
Moderator


Ich übernehme keine Gewähr für die durch mich gegebenen Tipps und Berechnungen, insbesondere übernehme ich keine Haftung für Sach- oder Personenschäden. Schaltpläne können unvollständig sein und sind nur als Vorschlag zu verstehen. Ich vertrete hier lediglich meine Meinung. Auch kann ich nicht für die Richtigkeit garantieren. Die sachgerechte und fachgerechte Umsetzung liegt beim Ausführenden. Alle gängigen Normen und Vorschriften sind zu beachten.
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11-02-2009, 00:18
Beitrag: #6
RE: Funkalarmanlage für EFH
Hallo,

ich habe mit der Terxon MX von ABUS mit dem optionalen Funkmodul sehr gute Erfahrungen gesammelt. Zum einen ist die Anlage nicht annähernd so teuer wie die Secvest 2Way (oder Secvest 868), zum andern lassen sich nahezu alle Funkmodule der Secvest-Reihe integrieren. Bei uns wurden die Fenster und Türen mit den Funkmodulen ausgerüstet und zweiflügelige Türen zusätzlich noch mit einem drahtgebundenen Öffnungsmelder, der an die Funköffnungsmelder angeschlossen werden kann. Wo möglich, wurden "normale" drahtgebundene Bewegungsmelder installiert und auch die externe Alamierung (Sirene und Blitzlicht) ist verkabelt. Programmieren kann man die ganze Anlage sehr einfach über ein Notebook bzw. einen PC.

Die Variante Terxon + Funkmodul eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für Objekte, in denen keine oder nur geringe bauliche Maßnahmen durchgeführt werden sollen.

Gruß Andreas
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06-02-2010, 02:35
Beitrag: #7
RE: Funkalarmanlage für EFH
Hallo zusammen,

Ich bin der Meinung das man immer den Kosten/Nutzenfaktor mit einbeziehen. Für ein Einfamilienhaus das mit einer Alarmanlage nachrüsten will nicht einfach mal 10ooo € berappen will. Daher sind die Low Cost Produkte die hier erwähnt werden O.K.

Man muß nicht immer Merzedes fahren Opel geht auch.

Es muß nicht immer VDS sein. Ich selber habe keine VDS Zulassung für Einbruchmeldezentralen, aber ich weis wie man nach VDS projektiert und baut, da ich mehrere Jahre in Firmen gearbeitet habe die es waren. Meistens verwende ich komponenten die VDS Zulassung haben, dennoch verbaue ich auch LOW COST Produkte.
Ich habe schon mehrere System 6000 und 8000 verbaut und die laufen tadellos.

Wir sind ISO Zertifiziert und DIN 14675 damit wir Brandmeldeanlagen errichten dürfen. VDS brauche ich nicht.

Gruß
lemi
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06-02-2010, 13:40
Beitrag: #8
RE: Funkalarmanlage für EFH
so Smile
die teraxon mit mit der funkerweiterung arbeitet sehr gut hab es auch zuhause verbaut (Scantronic 9851 gleiche platine nur andere bedienteile ;D)

das problem is halt nur das du funknachrüsten musst und es sehr ins geld geht

erkundige dich ob bei euch in der gegend eine firma aritech NX produkte vertreibt (ist ein hybridanlage die sehr gut aussieht und von haus aus auf funk ausgelegt)
die normalen vk preise für einen kontakt sender liegen bei 70 euro oder so (batterie lebensdauer ca. 2-3 jahre, handelsübliche 3v batterien)
und du kannst alles über intergrietes gsm wählgerät übertragen und es gibt verkabelte bidienteile uns lcd funkbedienteile ( geile dinger ;D)
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06-02-2010, 14:41
Beitrag: #9
RE: Funkalarmanlage für EFH
konti.at schrieb:so Smile
die teraxon mit mit der funkerweiterung arbeitet sehr gut hab es auch zuhause verbaut (Scantronic 9851 gleiche platine nur andere bedienteile ;D)

das problem is halt nur das du funknachrüsten musst und es sehr ins geld geht

erkundige dich ob bei euch in der gegend eine firma aritech NX produkte vertreibt (ist ein hybridanlage die sehr gut aussieht und von haus aus auf funk ausgelegt)
die normalen vk preise für einen kontakt sender liegen bei 70 euro oder so (batterie lebensdauer ca. 2-3 jahre, handelsübliche 3v batterien)
und du kannst alles über intergrietes gsm wählgerät übertragen und es gibt verkabelte bidienteile uns lcd funkbedienteile ( geile dinger ;D)

hallo konti.at,

eine Partnerfirma von uns verbaut Aritech. Ist sehr zufrieden.
Preis Leistung passt.

Ist aber auch nicht gerade ein Mercedes.

Gruß
lemi
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06-02-2010, 14:52
Beitrag: #10
RE: Funkalarmanlage für EFH
wenn du einen mercedes willst verbau telenot mit dss2 funk komponenten aber da läuft halt das geld ;D
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06-02-2010, 14:53
Beitrag: #11
RE: Funkalarmanlage für EFH
die nei nx hab ich schon 6 montiert, und da gabs noch nie ein problem (das batterie zu schnell leer wird sabotagen oder sonstige sachen)
seit dem ich aritech verbaue und kenne 4 jahre hatte ich 1 mal das ein blitz eine zentrale zerstört hat sonst war nie etwas oder vandalismus kaputt Smile
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06-02-2010, 14:55
Beitrag: #12
RE: Funkalarmanlage für EFH
und er hat ja gesagt der preis soll im rahmen bleiben und da ist die nx ein welt klasse anlage von preis leistung , hatte einige designer preise abgeräumt und ist einfach nur zu verlässig (bei der steckt eine verbesserte technik als bei der cs anlage aber sieht besser aus ;D )
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07-02-2010, 11:41
Beitrag: #13
RE: Funkalarmanlage für EFH
Ich sage ja nicht das Aritech schlecht ist. Ich bin der meinung, das die Aritech Funk und Jablotron Oasis sich nichts schenken. Ich hatte schon mal ärger mit den Funkbedienteile, da haben sich die Batterien zu schnell entladen. Ansonsten habe iuch mit den Jablotrongeräten keinen Ärger. Bei Telenot hatte ich auch schon gehabt, das sich die Batterien zu schnell entladen.
Sowas kommt mal vor.

Der schlechte Ruf der jablotron Funkanlage liegt daran, dass Sie oft nicht korrekt Installiert werden.

Gruß
lemi
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07-02-2010, 14:30
Beitrag: #14
RE: Funkalarmanlage für EFH
mir gefällt die jablatron halt optisch nicht

aber daran sind auch nicht unbedingt die die komponenten schuld sondern können auch vom einen zellenbruch in der batterien oder nicht ordnungsgemässe lagerung herkommen (minus grade) vom hersteller
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22-07-2010, 09:54
Beitrag: #15
Infraschall als Zusatzabsicherung
Hallo,
Infraschall Einbruchmeldeanlagen werden immer wieder als nicht empfehlenswert eingestuft.
Ich habe schon einige Erfahrung in diese Richtung gesammelt und festgestellt, dass diese Art der Überwachung nicht überbewertet werden soll. D.h. eine Absicherung des ganzen Hauses nur mit Infraschall und an einem strategischen Platz ein Bewegungsmelder, ist für mich keine richtige Absicherung. Solche Anbieter wollen nur ihre überteuerten Anlagen mit einem tollen Vorführeffekt verkaufen, und der Kunde bemerkt erst später, dass für eine lückenlose Überwachung doch noch mehr Zusatzkomponenten nötig sind die dann sehr teuer werden.
Wird eine Infraschallüberwachung als zusätzlicher Schutz geplant und dementsprechend nicht zu empfindlich eingestellt, so hat der Kunde eine richtig tolle Anwesend Überwachung bei freier Bewegung im Haus.
In Einfamilienhäusern die von unten bis oben offen gebaut sind sowie in Bürogebäuden mit viel Glasfläche macht das ganze auch rein wirtschaftlich Sinn, da man sich die ganzen Glasbruchsensoren sparen kann.

Was für eine Infraschallsensorik verwendet wird ist von wichtiger Bedeutung, da Sie entscheidet ob es sich um ein einbruchstypisches Geräusch handelt oder nicht. Auf dem Mark gibt es Exemplare, die als fehlalarmfrei bezeichnet werden. Bei diesen wird einfach nur ein Alarm der von der Infrasensorik kommt als interner Alarm behandelt und eine zweite interne Sirene betätigt, aber nicht weitergeleitet auf das Telefon, Wachdienst sowie die Außensirene. Die Weiterleitung erfolgt bei diesen Geräten nur dann, wenn ein Bewegungsmelder oder Magnetkontakt den Alarm bestätigt (also so wie eine ganz normal geplante Anlage). Ich bin der Meinung wenn ich eine Infrasensorik einbaue, muss diese auch als vollwertiger Melder dienen und nicht als Pseudoabschreckung.
Ich hatte schon Kunden, bei denen kurz zuvor eingebrochen wurde und die Diebe nicht alles mitgenommen haben (die Polizei hat dem Opfer erzählt, dass Diebe zeitnah solche Objekte nochmals besuchen, da ja in dieser kurzen Zeit noch keine Überwachung installiert ist). Mein Vorführgerät (mit Infraschall und GSM Wahlgerät) musste ich sofort stehenlassen bis die EMA installiert war.
1/3 der von mir verkauften Anlagen montiere ich mit Infraschallsensorik und habe bis heute sehr gute Erfahrungen damit.

Gruß
Alarmmanne
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