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Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
24-10-2013, 17:44
Beitrag: #1
Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Hallo Z'mn,

ich bin gefragt worden ob man die Ultivest schon beziehen kann, und wies sich mit der Anlage verhält. Bitte fragt öffentlich und nicht per Email, oder PN, dann haben alle was davon.

Also, ja, man kann - also über einen Errichter. Die Ultivest wird es nicht im freien Handel zu kaufen geben. Im System funktionieren bereits die Öffnungsmelder und auch die Bewegungsmelder etc. Auch kommt das Ganze bereits per APP. Die Anlage ist über das Webinterface konfigurierbar. Von der Planung her, ist sie wie jedes andere Alarmsystem zu planen. Mit Zutrittsüberwachung etc. Die Anlage ist nicht der Nachfolger der Secvest 2WAY, sondern eine seperate Sparte. Sie kann per BUS an die Haustechnik angebunden werden. Mechatronik und Kamera geht noch nicht - kommen aber.

Trotz des tollen Aussehens, ist die Anlage, an einem Platz im Haus vorzusehen, welcher nicht so einfach erreicht werden kann.
Eine konkrete Frage war auch, welche Anschlüsse bei der Anlage vorzusehen sind.
Also, 230V Strom brauchen wir da, ein Netzwerkkabel, wenn man per App drauf will und konfigurieren über Netzwerk, möchte man mit einem Bus zusammenarbeiten, die entsprechende KNX-BUS-Leitung.

Bitte bezieht den Errichter eures Vertrauens VORORT bitte in Eure Überlegungen mit ein, evt. auch schon in der (Um)Bauphase, dann kann nix schief gehen.

VG Marc
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24-10-2013, 22:53
Beitrag: #2
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Hallo Mega X,

Ich trage mich derzeit mit dem Gedanken, eine Alarmanlage in mein Haus einzubauen.

Da das Haus fertig ist und beim Rohbau keine Kabel verlegt wurden, bleibt nur ein Funksystem.

Derzeit schwanke ich noch zwischen einer Telenotanlage und der Abus Ultivest. Ich habe mich bereits von zwei Errichtern beraten lassen. Die Meinungen waren sehr konträr: der eine plädierte eindeutig für die Telenot, der andere für die Abus (zunächst für die secvest, jetzt für die Ultivest, obwohl er auch Telenot verbaut). Dementsprechend verunsichert bin ich jetzt.

Zu welchem Hersteller würdest du mir raten? Es werden mehrere Öffnungsmelder an Fenstern und Türen benötigt. Bussystem ist derzeit im Haus keines verbaut, so dass hier keine weitere Anbindung möglich ist.

Eine Besonderheit ist der Eingangsbereich. Da ich einen direkten Zugang vom Foyer zur Garage habe wären sowohl die Tür zur Garage, als auch die Haustür mit einer Scharfschalteinrichtung zu Versehen, die sich untereinander verständigen. Mit der Telenot wäre die mit Riegelkontakten, extern angebrachten Leseeinheiten und Sperrelementen realisierbar. Ist allerdings aufwendig, muss verkabelt werden und über ein Universalfunkmodul mit der Zentrale kommunizieren.
Bei der Ultivest soll dies ganz leicht über Funkzylinder realisierbar sein. Einfach alten Zylinder an den beiden Türen ausbauen und Funkzylinder einbauen. Funktioniert das wirklich so einfach? Taugen die Funkzylinder von Abus was? Wie leicht können die geknackt werden? Wie ist sichergestellt, dass nicht jemand beispielsweise über die Garagentür das Gebäude betritt (normale Türklinke), obwohl die Anlage beim Gebäudeverlassen zuvor scharf geschaltet wurde?

Du sprichst in deinem Beitrag davon, dass die Zentrale der Anlage an einem nicht so leicht zugänglichen Ort im Haus platziert werden soll. Warum?

Vielen Dank schon mal für alle Antwort. Damit fällt mir die Entscheidung, ob Telenot oder Ultivest sicherlich leichter.
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25-10-2013, 00:57
Beitrag: #3
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Das beim Neubau keine Alarmkabel verlegt wurden, ist zwar schade, aber noch lange kein Grund, nicht nachträglich doch noch Alarmkabel legen zu lassen. Oder willst Du alle paar Jahre jede Menge Batterien austauschen. Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern belastet auch die Umwelt.

Eine Alarmzentrale sollte niemals so montiert werden, dass sie in kürzester Zeit von einem Eindringling gefunden und zerstört werden kann, bevor ein Alarmruf abgesetzt oder eine Außensirene aktiviert wurde. Wer mit Eingangszeitverzögerung arbeitet, sollte das besonders bedenken, da diese Zeit auch dem Eindringling zur Verfügung steht, um die Anlage außer Betrieb zu setzen. Bei Kunststoffgehäusen reicht ein gezielter Schlag.

Wenn Du mit dem Secvest Key aktivierst / deaktivierst, brauchst Du zwar keine Eingangsverzögerungszeit, aber dafür ist Deine Anlage automatisch deaktiviert, wenn jemand Deinen Haustürschlüssel "findet" oder nachempfindet. Such mal im Web nach Lockpicking. Die Sicherheit, das jemand trotz "gefundenem" Haustürschlüssel nicht ohne Alarmauslösung in Dein Haus kommt, entfällt.

Leider gibt es für die ABUS Anlagen keine wetterfesten und sabotagesicheren Außenbedienteile. Wenn Du sowas nutzen willst, können wir nur die Transponderleser mit oder ohne Tastatur von Telenot und natürlich die dazu passende Alarmzentrale empfehlen.

Es gibt noch einen guten Grund (neben vielen weiteren), der für eine verdrahtete Anlage spricht: Auch in 30 Jahren wirst Du flexibel bei der Auswahl von Meldern (insbesondere normalen Magnetkontakten) sein. Bei einer Funkalarmanlage bist Du auf Gedeih und Verderb nicht nur an einen Hersteller gebunden, sondern auch an eine Modellserie. Und wenn es die nicht mehr gibt, gibt es auch keine Ersatzteile mehr.

Rede daher am Besten nochmal mit beiden Errichtern und lasse Dich über die hier angedeuteten Vor-/Nachteile aufklären.

[size=small]Aus Zeitgründen sehe ich meistens von der Korrektur von Schreibfehlern ab. Man möge es mir fazein.[/size]
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25-10-2013, 18:15
Beitrag: #4
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Zuerst einmal, danke für Deinen langen Beitrag hier. Grundsätzlich gesehen, ist es verwirrend. Je mehr Du Dich mit dem Thema beschäftigst, desto mehr wirst Du hören, erfahren oder vorgeschlagen bekommen. Das Spiel kann man unendlich weitertreiben; und Du kannst auch ne Festung aus Deinem Haus machen…
Ich muss hier auch sagen, dass ich Deinem Errichter nicht in das Handwerk pfuschen möchte. Du gehst ja den richtigen Weg, einen Errichter zu kontaktieren. Aus der Auswahl seiner Produkte kann ich ableiten, dass er sicherlich kein kleiner Fisch ist, sondern auch Ahnung vom Geschäft hat. Sonst hätte er technisch gesehen die eine Anlage nicht im Programm und Voraussetzungstechnisch die andere nicht. Du hast hier also Know How und Erfahrung im Boot.
AHH hat das eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Wir beide liegen oft sehr dicht bei einander, was Ansichten angeht. Allerdings kommt eine Drahtanlage oft nicht in Betracht und wenn Du Deine Außenhaut überwachen willst, musst Du schlitzen, oder „Kabelkanalen“. Ein Weg wäre auch, die Sender an die Seite zu setzen und die Kontakte im Rahmen der Fenster zu verbauen – die Ultivestmelder können das auch. Ich sehe das mit dem Funk ganz pragmatisch: Kommt einfach zu oft nicht in Frage, und bei uns gibt’s fast keine Brüche über die Wohnungstür. Mit dem Verlieren eines Keys könnte man genauso, das Ausspionieren der Nummern als kritisch sehen, wenn Du Leute dabei hast…Mach‘ Dich hier nicht verrückt, das eine oder das andere?! …Beides ist in meinen Augen ok.
Auch von Zeit zu Zeit mal den Batteriesatz zu tauschen sehe ich nicht als Problem, dann schaut der Errichter so oder so mal drüber – eine gute Sache, denn Du verlässt Dich ja drauf! Klar isses doof für die Umwelt, aber wir recyceln unsere Batterien ja wenigstens…
Warum Dein Errichter Dir mit einer Secvest oder Ultivest entgegentritt, kommt ganz auf Dich und Deine Ansprüche an. Es gibt einfach Kunden zu denen passt das eine oder andere Produkt besser, was den Charakter, Anspruch, Spieltrieb und Wohnsituation angeht. Die Ultivest ist ganz klar kostenintensiver, als die Secvest, hat aber ihre Vorzüge.
Ich für meinen Teil würde in jedem Fall Abstand von „Billiganlagen“ nehmen. Schau einfach mal was die Profis im Sortiment haben, und das hat Gründe.
„Mach‘ es richtig, oder lass es bleiben“ :-)..hey…und klar, isses mit Kabeln irgendwo ganz gut gelöst, aber beides –Draht und Funk - klappt gut, und Du bist geschützt. Du hast das Haus so gebaut, und wenn Du nicht alles aufklopfen willst, wird’s halt ein Funksystem, so einfach ist das! Hoffe es hilft hier alles bisl weiter!
Also, Dein Errichter wird Dir das richtige Produkt empfehlen und Dir stichhaltige Argumente liefern, für das eine, oder das andere. Generell sollte man da auch drauf schauen, dass man mit dem Errichter gut klarkommt, denn mit ihm hast Du immer mal wieder zu tun, da kommt es auf paar Kröten hin oder her nicht an.
Falls Du Fragen hast kannst Dich ja hier melden.
Evtl. hilft Dir das auch noch bisl: http://megax-st.de/alarmanlagen.html (Draht/Funk)
Viele Grüße, Marc
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25-10-2013, 20:23
Beitrag: #5
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Vielen Dank für eure Antworten.
Leider wird eine drahtgebundene Anlage bei mir nicht in Frage kommen. Meine Fraku möchte zwar die Sicherheit einer Alarmanlage haben, aber ich werde ihr nicht damit kommen können, dass wir sämtliche Wände wieder aufschlagen müssen.

Möglich wäre allerdings ein hybrides System, da ich in zwei untergeordneten Räumen mit Kabelkanälen arbeiten könnte. Wenn ich es richtig verstanden habe, wären wir damit aber bei der Telenot, da bei Abus secvest oder Ultivest keine Verkabelung möglich ist.

Hinsichtlich des Batteriewechsels habe ich es bislang so gehört, dass bei der Secvest handelsübliche Batterien verwendet werden können und bei der Telenot extra Batteriepacks des Herstellers gekauft werden müssen. Ist das richtig und wie ist es bei der Ultivest?

Ich möchte nochmal auf die Funkzylinder im Eingangsbereich zurückkommen. Welche Erfahrungen habt ihr damit schon gemacht? Gibt es die Funkzylinder für die Ultivest überhaupt schon? Und ist es dann immer noch notwendig, mit Sperrelementen zu arbeiten oder braucht man die bei Funkzylindern nicht?

Sorry, wenn ich hierzu nochmal explizit nachfrage. Aber für mich sieht es derzeit so aus, als wenn die der entscheidende Punkt sein wird, mich für den einen oder gegen den anderen Hersteller zu entscheiden. Wenn ich mit Funkzylindern arbeiten möchte, würde Telenot ausscheiden. Telenot hat zwar auch Funkzylinder im Programm, allerdings kann ich den notwendigen Empfänger nicht im geforderten Abstand von maximal 40 cm vom Funkzylinder positionieren, da ich neben der Haustür ein Glaselement habe.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Meinungen hierzu auch mitteilen könntet.
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25-10-2013, 21:22
Beitrag: #6
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Meine Meinung bezüglich Funkzylinder, ja und ihr könnt mich danach auch steinigen, ist das hier
Komponenten verbunden werden die eigentlich überhaupt nicht zusammengehören.
Den eine Kombination dieser verschiedenen Systeme mindert den Sicherheitsgrad des ganzen Systems gewaltig.
Eine Alarmanlage ist eine Alarmanlage.
Eine Videoüberwachungsanlage macht mal eben nur die Aufzeichnung,
und eine Schließanlage düppelt halt nur die Tür zu.
Diese "All In One ich mach alles mit dem selben Key" Alagen sind ein gewaltiges Sicherheitsrisiko.
Bedenke:
Wenn man den Fingerabdruck, den Tastencode, oder den Transponderkey klaut steht die Hütte offen.
Weil eben nur ein Schlüssel für alles zuständig ist. Nebenbei gibts auch keine Einbruchsspuren.

So und jetzt könnt ihr anfangen die Steine zu werfen.

11.Gebot:
Du sollst die Alarmanlage nicht kombiniert mit einer Türverschlusseinrichtung deaktivieren.
—-
Fragen bitte immer ins Forum und nicht meinen Postkasten anfüllen. DANKE!
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25-10-2013, 22:03
Beitrag: #7
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Ach evertech, dafür steinigt Dich doch keiner!

Auch Du hast irgenwie recht. Wie ich sagte, kann man das immer und immer weiter spinnen, hilft aber den vielen Leuten hier nichts. Wenn man das beachten möchte, was Du sagst, dann kann man mit einer Eingangsverzögerung arbeiten, können die Anlagen ja(wobei hier dann wieder andere Dinge zu beachten sind)... Das Schliesssystem bleibt dann unberührt. Ich will sagen: Es gibt für alles eine Lösung.
Der findige Errichter wird das immer im Sinne des Kunden lösen :-)

Viele Grüße,

Marc

Ps.: Ich muss zugeben, dass ich die Ultivest echt sexy finde; wie Steve Jobs meinte "Es geht auch schön", und das mit dem Touch auf die Leiste unten, hat schon was :-)

Die Frage mit den Batterien war untergegangen; Ja, es ist wie Du sagst!

Marc
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25-10-2013, 22:21
Beitrag: #8
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Zwischen ganz einfach aber unsicher und etwas komplizierter aber sicher gibt es natürlich auch Zwischenlösungen.

Wir raten auch nicht unbedingt zu Funkzylindern, weil man das, was eine Alarmanlage an zusätzlicher Sicherheit bringt, damit zum Teil wieder zunichte macht. Aber letztlich entscheidet der Kunde. Und wenn er es eben extrem bequem haben will, entscheidet er sich für den Funkzylinder. Wir haben ihn auf die Nachteile hingewiesen und schreiben das auch ins Abnahmeprotokoll.

Leider gibt es auch noch andere Probleme mit den Dingern. Alleine im letzten Jahr hatten wir zwei Kunden, die nicht mehr in ihr Haus kamen, weil der Funkzylinder nicht einkoppelte und die Haustür sich nicht mehr aufschließen lies. das war natürlich sehr unangenehm - auch für uns.

Vielleicht gibt es für die Ultivest bald eine verbesserte Version.

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25-10-2013, 22:26
Beitrag: #9
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Ich bin da auch nicht unbedingt ein Fan, wie Du schon schreibst -der Kunde entscheidet. Die Basis von den Zylindern für die Ultivest bilden diesmal die Erfahrungen der Zylinder aus dem Hause Seccor. Die Zylinder sind also keine Eigenentwicklungen, sind jetzt im Test und bald erhältlich. Wir verwenden die Zylinder der Firma Seccor bereits "Stand Alone" auch auch in Verdindung mit der AE-Basic, d.h. Anbindung an die Secvest -funktioniert PERFEKT, und selbst, wenn die Anlage keine Rückmeldung liefert, gibts einen Trick, das System mit dem KEY trotzdem zu entkoppeln, tolle Sache.

VG Marc
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26-10-2013, 12:13
Beitrag: #10
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
(24-10-2013 22:53)Rübezahl schrieb:  ... Da ich einen direkten Zugang vom Foyer zur Garage habe wären sowohl die Tür zur Garage, als auch die Haustür mit einer Scharfschalteinrichtung zu Versehen, die sich untereinander verständigen.

Einfache Frage: Was spricht dagegen im Flurbereich zwischen den Türen eine Tastatur zu montieren und beide Türen mit einem verzögerten Kontakt zu sichern?
Bei scharfer Anlage produziert der jeweilige Kontakt ein akustischen Signal als Ausschalterinnerung und Du machst zwei Schritte und tippst den Code ein - egal durch welche Tür Du gekommen bist. Abgesichert wird das Ganze durch einen unverzögerten Bewegungsmelder der so montiert wird, dass er den Bereich der Tastatur nicht überwacht sondern erst später eingreift.
Haben wir -zig fach so realisiert ... absolut praktikabel und vor allem ein vernünftiges Verhältnis zwischen Nutzen und (finanziellem) Aufwand.
Und da Du mit Telenot und ABUS Ultivest schon im höherwertigen Bereich unterwegs bist, lohnt auch mal der Blick über den Gartenzaun: googel mal nach "Daitem".
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26-10-2013, 12:52
Beitrag: #11
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Genau das sage ich ja: Eingangsverzögerung ist das Zauberwort - Dein Errichter weiß wie das geht. Funktioniert perfekt.
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26-10-2013, 21:09
Beitrag: #12
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Vielen Dank für die Anregung mit dem zeitverzögerten Alarm im Foyer. Wenn ich es richtig verstanden habe, spare ich mir die komplizierte Technik an der Haustür und an der Tür zur Garage. Dort werden lediglich Öffnungsmelder angebracht. Wenn ich nun durch eine Tür das Haus bei scharfer Anlage betrete wird ein Voralatm ausgelöst und ich habe etwas Zeit, die Anlage zu deaktivieren. Das it dem Bewegungsmelder habe ich allerdings nicht so ganz verstanden. Es ist mir zwar klar, dass man einen Bewegungsmelder "hinter" das Foyer setzen kann. Dies kann aber doch nur dann funktionieren, wenn keiner mehr Haus ist. Wenn ich aber anwesend bin und dennoch die Außenhautüberwachung aktivieren möchte, muss der Bewegungsmelder doch deaktiviert bleiben.

Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Daitemanlage. Werde ich mir auch nochmal ansehen. Wie ist Daitem denn preislich und qualitativ im Vergleich zu Telenot oder Abus einzuordnen?
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26-10-2013, 21:17
Beitrag: #13
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Das mit der Eingangsverzögerung hast Du richtig verstanden. Wenn Du "intern" aktivierst fehlen die Bewegungsmelder. Bei externer Aktivierung(Du bist weg) stehen die wichtigen Bewegungsmelder im Eingangsbereich auf "Eingang folgend", das bedeutet, sie trommeln sofort Alarm, wenn keine Zutrittstür geöffnet wurde und halten sich bedeckt, wenn vorher eben die Tür kommt.

Die Daitem war immer in Konkurrenz zur Telenot und auch bisl ABUS Secvest gestanden - Es ist eine gute Anlage. Die Ultivest allerdings ist hier wesentlich "stylischer" und von der Bedienung her irgendwie "besser" finde ich. Alleine das mit dem Touch...sorry, habe mich hier verliebt. Abus geht hier auch einen anderen Weg. Wenn mit der Secvest was war, tauscht Abus uns die Teile und es wird gelöst, sollte mit der Ultivest was sein, dann brennt die Hütte, will heissen hier wird einiges getan.
So genau kann man das nicht einordnen, jedes System hat seine Vor-teile. Von Nachteilen möchte ich nicht reden, denn alle können das, was eine Anlage in diesem Segment können muss. Alleinstellungsmerkmal bei Abus: Hier haben wir die Mechatronik, das heißt, die Anlage kann aktiv einen Einbruch verhindern, resp. den Schwerenöter an der "Balkontür" stoppen, BEVOR er reinkommt... VG Marc
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26-10-2013, 22:51
Beitrag: #14
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Das Thema "Mechatronik" ist für mich zumindest an zwei Türen interessant, die in den hinteren Teil des Gartens zeigen und damit nicht besonders gut einsehbar sind. Allerdings handelt es sich um Stulptüren. Das bedeutet, dass es keinen festen Pfsten zwischen den beiden Flügeln gibt, sondern der zweite Flügel erst geöffnet werden kann, wenn der erste offen ist. Somit fehlt aber ein fester Pfosten, an dem der eine Teil der mechanischen Sicherung befestigt werden kann. Hat Abus auch für derartige Türen eine mechanische Sicherung?
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26-10-2013, 22:53
Beitrag: #15
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Ja, schon was vom Stangenschloss gehört, an dem Seiten dann FAS101...
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26-10-2013, 23:55
Beitrag: #16
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
(26-10-2013 21:17)Mega X Sicherheitstechnik schrieb:  ...Alleinstellungsmerkmal bei Abus: Hier haben wir die Mechatronik, das heißt, die Anlage kann aktiv einen Einbruch verhindern, resp. den Schwerenöter an der "Balkontür" stoppen, BEVOR er reinkommt... VG Marc

Stimmt im Prinzip. Es gibt aber von Abus ein schönes Teil, welches zusammen mit einer kleinen Bastelei (und hier gibt es ja viele begeisterte Bastler, z. B. von Relaisplatinen) bis zu 16 Mechatronikmelder der Secvest Serie an eine beliebige Anlage mit konventionellen Eingängen anbinden kann.

Aber auch ohne diese Anbindung darf natürlich jeder, egal welche Anlage er besitzt, die mechanischen Sicherungen von ABUS nutzen. Diese werden von jeder kriminalpolizeilichen Beratungsstelle empfohlen (ohne Nennung des Herstellernamens selbstverständlich). Damit kann man das Eindringen in das eigene Heim soweit verzögern, das der Gelegenheitseinbrecher sicher aufgibt.

Und wer nicht aufgibt löst dann ja immer noch durch die elektronischen Melder der Alarmanlage Alarm aus.

[size=small]Aus Zeitgründen sehe ich meistens von der Korrektur von Schreibfehlern ab. Man möge es mir fazein.[/size]
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27-10-2013, 00:26
Beitrag: #17
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Auch für den Tipp mit dem Stangenschloss vielen Dank. Habe es mir im Netz einmal angesehen. Hört sich prima an.

Bei dieser Suhe bin ich noch über folgendes gestolpert: Scheffinger EM3 - der Riegel.
Kennt ihr den?
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27-10-2013, 08:11
Beitrag: #18
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Schaut halt unschön aus, und die Möglichkeit den Hebelversuch zu erkennen und Krach zu machen, entfällt! Ganz zu schweigen von der Handhabung...
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27-10-2013, 10:51
Beitrag: #19
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Edit: Die Dreipunktsicherung ist hier auch nicht gegeben. Die Bänder des Fensters müssen dann nämlich auch gesichert werden, denn die sind dann das schwächste Elelement. Wir kommen hier echt von Höxschen auf Stöcks-chen.
Eigentlich gings ja um die Planung der Ultivest :-)

Falls man sich entscheidet mit Mechatronik zu sichern, kann man es wie bereits beschrieben, und nicht nur Griffseitig sichern. Hier mal noch ein Bild. Die Bandseite wurde hier durch eine FAS101 gehalten und die Griffseite war mit einem Stangenschloss gesichert. Beides hat dem Angriff mit einer Brechstange stand gehalten. Ohne die FAS101 wäre das Band einfach abgefatzt und die Türe anders rum aufgegangen. :-)

Wobei man sagen muss, dass der Angriff mit einer Brechstange kein "Standard" ist der normale Täter hat den Schraubendreher, aber was ist normal? Der VDS prüft auch erst mit Schraubendreher. Fairer Weise muss man sagen, dass die Mechatronik auch hier den Alarm erkennt, weil sich das Fenster verzieht und die "Aussenuschi" jodelt.

[Bild: Bandseite.jpg]
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27-10-2013, 21:06
Beitrag: #20
RE: Planung Alarmanlage ABUS Ultivest
Ich möchte hier auf keinen Fall jemanden missionieren - aber ein klein wenig widersprechen muss ich doch ...

(26-10-2013 21:17)Mega X Sicherheitstechnik schrieb:  ... Die Daitem war immer in Konkurrenz zur Telenot und auch bisl ABUS Secvest gestanden - Es ist eine gute Anlage. Die Ultivest allerdings ist hier wesentlich "stylischer" und von der Bedienung her irgendwie "besser" finde ich.
Telenot stimmt, aber das ABUS in dieser "Liga" mitmischt ist neu - die Ultivest muss sich da erst bewähren.
Was die eigentliche Technik und auch die Zuverlässigkeit angeht, werden wir auf Grund der erst relativ kurzen Verfügbarkeit unsere eigenen Erfahrungen machen müssen.

Was das Aussehen angeht, muss ich Dir allerdings zustimmen, da ist die Ultivest ein echter Hingucker - das Design ist bei Telenot seit jeher eher "funktionell" und bei Daitem "beständig konservativ" ... allerdings ist auch dort seit dem Erscheinen der D22 ein frischer Wind im Anmarsch - und das mit etlichen neuen (und wirklich guten) Funktionen.
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