RE: EFH - Alternativen zu Axis?
@sicherheitstechnik-siegen hat ja schon einiges dazu geschrieben, ich telefonier heut auch mal mit ihm, ich denke, da wird mir geholfen
aber auch dir danke für die anmerkungen, hier mal schnell paar Kommentare noch von mir dazu:
(27-01-2026 19:42)Martina H. schrieb: Darf ich meinen Senf als kleine Userin (KEINE Errichterin ) dazuschreiben, was auch gleich Fragen beinhaltet, da ich vermutlich nicht mehr auf dem Stand der aktuellen Technik bin 
1. IR-Strahler
Auch wenn die Kameras mit IR-Strahler versehen sind, bedeutet das nicht, dass man nicht separate IR-Strahler verbauen kann bzw. sollte ...
IR-Strahlung zieht alles an, was fliegen kann. Kleine Mücken werden vor dem Objektiv zu Elefanten und beeinträchtigen das Bild, die Optik und die Auswertung.
Vermutlich sind die Kameras mit IR-Strahlern bestückt, die für das menschliche Auge sichtbar sind. IR-Strahler mit für Menschen unsichtbarem Wellenbereich gibt es als Zubehör zu (annähernd) gleichen Preisen. Diese von der Kamera entfernt montiert, sind Garant dafür, dass es keine Elefanten gibt, denn sämtliches fiegende Kleinstgetier versammelt sich beim IR-Strahler und nicht vorm Objektiv 
Du bringst einen guten Punkt an, muss ich tatsächlich bei der Auswahl der Kameras bedenken - IR-Licht mit 850nm leuchtet zwar weiter als 940nm, ist allerdings nicht wildsicher - d.h., insbesondere für Raubwild wärs sichtbar, das möcht ich eigentlich vermeiden. 940nm wird nach meiner Erfahrung vom Wild komplett ignoriert/nicht gesehen, und die Reichweite sollte auch ausreichend sein.
2. Wenn der Fragesteller direkt am Wald wohnt, die Unterscheidung von Wildtieren und Personen/Haustieren nur von höherwertigen Kameras erfolgt (vermutlich mit Fehlerrate), wäre es da nicht generell ratsam, baulich mittels Zaun oder irgendwelcher natürlicher Einfriedung dafür zu sorgen, dass zumindest die Wildtiere den Kamera-überwachten Bereich nicht erreichen können?
Nein!!! Auf keinen Fall!
Zwischen unsrem Grundstück und den Auen sind noch ca 600m Feld, unverbaubar - einen Teufel werd ich tun und mir hier die Aussicht verbauen da steht ein sehr luftiger, 1m hoher Lattenzaun und mehr kommt dort auch net hin. Ich hab ja null Probleme, wenn mir ein Reh in den Garten hüpft, die Kamera muss dann eben auch keinen Alarm auslösen. Ausserdem müsste der Zaun verdammt hoch und dicht sein, ein wildsicherer Zaun ist nicht unbedingt hübsch, entweder kommen Fuchs/Dachs/Wildsau sonst unten durch, oder Reh- und Rotwild springt drüber.
3. Die Freund-Feind-Erkennung über Biometrie wird (ich habe keine Ahnung) sicherlich nur in einer bestimmten Entfernung erfolgreich sein. Vor einer Türsprechanlage ja, aber im Garten oder an der Grundstücksgrenze bei entferntem Kamerastandort fraglich. Was ist denn, wenn man sich nicht mit dem Gesicht sondern mit dem Hinterkopf der Kamera nähert.
Wurde überhaupt vom Fragesteller geäußert, wann (permanent, tagsüber, nachts, bei Abwesenheit, bei Erfassung von Bewegungen/Personen/Menschen/Fahrzeugen oder nur bei scharfer EMA?) die Auswertung bzw. die Aufzeichnung erfolgt?
Speicherkapazität kostet nix mehr, ich bin für konstante Aufzeichnung, mit Ereigniserkennung.
4. Technisch sind die Chinesen in diesem Segment m. E. führend. Auf jeden Fall sind es die Preis-Leistungs-Sieger! Was deutsche Hersteller im Geräteinneren verbauen, dass weiß man erst, wenn man rein schaut ... . Nur wo Nutella draufsteht, ist auch Nutella drin 
Vielleicht helfen diese Zeilen dem Fragesteller bei der Einordnung, denn in der Sparkasse wird man sich darüber keine Gedanken machen und nicht jeder Errichter teilt dieses Wissen mit dem Kunden.
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