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Drahtgebundene EMA für EFH
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14-12-2014, 15:53
Beitrag: #7
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RE: Drahtgebundene EMA für EFH
Hallo,
ich habe gerade die lange Installation einer JABLOTRON OASIS hinter mir und kann daher von einigen Erfahrungen berichten die ich dabei sammeln durfte :-) Mein erklärtes Ziel ist auch eine vollständig verdrahtete EMA gewesen, mit der Option auf Funkerweiterung. GSM-Kommunikation ist Pflicht (Benachrichtigung via Handy an mehrere Personen ist absolut sinnvoll wie ich finde). Minimum ist eine Außenhaut Sicherung (MK`s an Fenster & Türen), zusätzlich wollte ich in strategisch wichtigen Räumen zusätzlich Bewegugsmelder (PIR + Mikrowelle) einsetzen um erweiterte Sicherheit zu haben. Problem hier war unser Hund und die zwei kleinen Kinder. Daher musste die EMA mit Zonen arbeiten um ein geteiltes System aufsetzen zu können. Wichtig war mir auch die Zertifizierung nach diversen Normungen (kann gerne bei der Infoseite der Kripo nachgelesen werden oder bei div. anderen Anlaufstellen). Ausbausicherheit über weitere Module sollten natürlich auch machbar sein. Ausgereift, geprüft und millionenfach :-) bewährt gehört mit dazu ! All diese Kriterien erfüllt für mich die OASIS mit GSM- und Funkmodul. Aber zurück zu deiner Planung. Ich habe mich auch für einen eigenen FI im Sicherungskasten entschieden. Ob das ein Muss ist würde ich jetzt so nicht beschwören wollen. Macht aber auf jeden Fall Sinn. Eine EMA ohne eigenen Akku kann ich mir gar nicht vorstellen. Finger weg und nur mit ausreichend dimensioniertem Akku installieren ! Die OASIS habe ich mit Meldelinienen aufgebaut, sprich an einem Eingang betreibe ich (max. 5 sind zulässig bei der OASIS) bis zu 4 MK`s für Fenster/Terassentür. Meist habe ich 2 - 3 MK`s pro Meldelinie verbaut. Einzeln hat natürlich den Vorteil, dass Du die Reaktion für jeden MK (natürlich, verzögert, sofort, ...) festlegen kannst. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich der Meinung bin das es so auch ausreichend ist und natürlich einzeln aufwendiger ist. Mit Sternverteilung machst Du sicherlich nicht`s falsch, benötigst aber dann auch ebenso viele Eingänge an Deiner Anlage. Könntest diese an der Zentrale immer noch zu Meldelinien zusammenfassen. Bedeutet aber auch, dass Du zu jedem Fenster/Tür eine eigene Leitung ziehen musst. Wenn Du schon einmal dabei bist, dann würde ich auf jeden Fall Leerrohre legen (dabei solltest Du dann aber Zugdrähte mit einziehen), dabei darauf achten das später auch Kabel durchgezogen werden können (Radien, Ecken, Kurven, Versprünge, ... beachten). Ein Muss sind diese aber natürlich nicht ! Was die Leitungen und Querschnitte angeht, so findest Du bei den diversen Spezialisten im WEB auch spezielle Leitungen für EMA`s die mit 4, 6 oder 8 Adern (geschirmt) daher kommen. Wenn Du z.B. 8. adrig wählst, dann könntest Du an einer Leitung bereits 4 MK`s führen. Dann kannst Du z.B. diese Leitung als Ring verlegen, hast aber Deine Sternverteilung (quasi). Schirmung kann ein Thema sein das berücksichtigt werden muss (Bedienpanels ?). Was wichtig ist (da habe ich zur Auslegung auch mal nachgerechnet) das Du bei den Sirenen auf den richtigen Kabelquerschnitt achtest. Lieber ein Häppchen zu viel wie zu wenig. Da kommt das doppelte Nutzen von Leitungen her. Vorsicht bei den Angaben mit Durchmesser und Quadrat ! Das Aufklemmen der MK`s kannst Du über Lötverteiler (habe ich gemacht, die es auch als UP Lösung gibt, oder aber vielleicht als Schneid-/Klemmtechnik (hier bitte die Profis im Forum befragen ob und welche da geeignet sind). Bei den MK`s gibt es verschiedene Lösungen (zum Einlassen, also unsichtbar im Rahmen, ...). Die meisten, so auch ich, nehmen die zum aufsetzen (z.B. ASUS). Bei geschickter Kabelführung siehst Du zum Schluß nicht mehr viel davon. Ich habe die Magnete sogar in den Rahmen eingelassen, so das nur noch der eigentliche Reed-Schalter außerhalb liegt. Alles wo Du klemmen musst (z.B. Zentrale mit Schraubklemmen, ...), solltest Du Adernendhülsen benutzen (ich habe den Fehler gemacht und die Enden verzinnt. Hatte sich lösende Klemmverbindungen zur Folge. (s. meinen Beitrag dazu). Alles in allem musst Du bei der verdrahteten EMA berücksichtigen, dass Du sauber arbeiten musst um später keine sich lösenden Kabel/Drähte zu haben, sichere Verbindungen gewährleisten zu können und keine unnötigen Übergangswiderstände zu schaffen. Lötverbindungen können sehr tückisch sein und sollten sicherlich immer wieder mal überprüft werden (Zugänglichkeit !!!). Grundsätzlich habe ich überall wo AP liegt, alles in Kabelkanälen verlegt. Die sollten groß genug dimensioniert sein um gut verlegen zu können. Wo es geht würde ich versuchen immer ein paar Zentimeter Kabel als Extra zu verstauen um Reserven zu haben falls mal notwendig. Wichtig ist auch die Überlegung zur Außen-/ Innensirene (da gibt es verschiedene Ansichten, ich habe eine außen und eine innen). Hier musst Du aber Montageort, kabelgebunden oder Funk, Dimensionierung bzgl. Leitungsquerschnitte und ganz wichtig: Anschluss an die Anlage beachten (hier gibt es Einschränkungen bzgl. der Schalt- bzw. Ausgangsleistung) ! Da habe ich auch meine Erfahrungen sammeln dürfen. Auch bei der Auswahl der Sirene (Lautstärke, Design, Art der optischen Alamierung, ...) solltest Du einige Vorüberlegungen anstellen und dich informieren was dann in Frage kommt. Kabelgebunden bedeutet viel Aufwand und birgt gewisse Risiken in sich mit die berücksichtigt werden sollten. Bei einer anstehenden großen Renovierung/Sanierung würde ich aber auch auf Kabel setzen und auf Funk aus denen von Dir benannten Gründen verzichten. Hast Du Dich schon für eine Anlage entschieden ? |
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