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Dokumentierung der Wartung
08-11-2021, 19:28
Beitrag: #1
Dokumentierung der Wartung
Moin Leute. Folgende Frage.
Gibt es für Esser IQ8 oder flex S die Möglichkeit die Reihenfolge der ausgelösten Melder zu dokumentieren ?
Es kommt ja doch immer mal wieder vor das z.B die Reihenfolge der der ausgelösten Melder falsch sind und das geändert werden muss.Mit Prüfstange, Klemmbrett und noch Pläne und dann soll ich noch zusätzlich die Reihenfolge aufschreiben, um sie dann mit dem Ereignisspeicher zu vergleichen, daß ist ziemlich müselig.
Ich habe für die Zettler ein kleines Tool, da verbinde ich den Laptop mit der Druckerschnittstelle und der Druck mir in Echtzeit die Liste der ausgelösten Melder aus.Das könnte ich dann wunderbar mit dem Ereignisspeicher abgleichen.
Gibt es sowas für Esser ?
Vielen Dank
Mit kollegialen Grüßen
Axel
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08-11-2021, 22:17
Beitrag: #2
RE: Dokumentierung der Wartung
Naja, wie willst du drummherumkommen das ganze mitzuschreiben? Wenn dir das Tool in Echtzeit die Melder mit ausgibt, dann steht doch trotzdem im Ereignisspeicher das gleiche drinnen, wenn die Melder falsch zugeordnet sind.

Ohne Mitschreiben oder z.B. Nutzung einer App, welche dir beim Auslösen die Meldernummer gleich vor Ort anzeigt bekommst du ja keine Programmierfehler raus.

Oder die Melder einfach stumpf in der richtigen Reihenfolge auslösen und hinterher schauen ob es passt.
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09-11-2021, 14:42
Beitrag: #3
RE: Dokumentierung der Wartung
Hi,

einfacher als von @Feuermelder vorgeschlagen geht es eigentlich nicht.
Die Melder entsprechend der Meldergruppe/Meldernummer aufsteigend auslösen und dann das Log der Anlage angucken/vergleichen.

Grüße
ToWo
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09-11-2021, 19:36
Beitrag: #4
RE: Dokumentierung der Wartung
Ja stimmt eigendlich.
Ok. Vielen Dank. Dann noch mehr in die Hand
Gruß Axel
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10-11-2021, 09:46
Beitrag: #5
RE: Dokumentierung der Wartung
Hi,

wieso "noch mehr in die Hand"? Confused
Wenn Du die Melder exakt in der "richtigen" Reihenfolge auslöst, brauchst Du (außer dem Testgerät zum Auslösen) gar nichts weiter mitzunehmen.
Das Log in der Zentrale guckst Du erst hinterher an. Das spart sogar Papier.... Wink

Grüße
ToWo
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10-11-2021, 09:55
Beitrag: #6
RE: Dokumentierung der Wartung
Öhm, wie wäre es mit nem Telefon oder Funkgerät zur Kommunikation mit dem zweiten Mann? Also soweit ich das verstehe hast du ja keine Fernüberwachung der Anlage aufem Handy, womit du bei einer BMA (zumindest wenn baurechtlich gefordert und somit nach DIN 14675) doch sowieso einen zweiten Mann an der BMZ brauchst?

www.km-sicherheitstechnik.de
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10-11-2021, 19:20
Beitrag: #7
RE: Dokumentierung der Wartung
Hallo Axel

Ja es gibt da etwas.. Du musst aber wie bei allem Geld in die Hand nehmen um das zu realisieren.
Schau Dir mal von IFAM die IRAS-Box an oder von ESSER die ERAS-Box. ist das Gleiche. Esser ist nur teurer.

https://www.ifam-erfurt.de/index.php/pro...iras-basic

...Unterstützung der Ein-Mann-Revision durch:

- Notizen
- Ansage der Auslösung
- Archivierung der Wartungsdaten
- Export der Wartungsdaten


Gruß
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10-11-2021, 20:58
Beitrag: #8
RE: Dokumentierung der Wartung
Moin,
da ich nun seit 30 Jahren alles um BMA Esser mache, hier mein Tipp.

Beispiel:
IQ8-M - Ereignisse an HyperTerminal übergeben, über die RS485-Schnittstelle.
Die serielle Schnittstelle auf dem Basismodul kann wahlweise als TTY-Schnittstelle
(20 mA) oder RS485-Schnittstelle betrieben werden.

Programmiert werden muss die Schnittstelle Bspw. auf "Drucker ASCII 9600 Baud (N,8,1). Klemme A (Minus) auf Pin 5 und Klemme B (Plus) auf Pin 2.
HyperTerminal demnach einstellen und Verbinden. Sollte dann damit laufen.

Terminal einrichten:
Neue Verbindung "USA"Ortskennzahl 1"COM1"

Einstellungen:
Terminal
Strg+H
ANSI
ANSI

Auf Verbinden gehen und Text aufzeichnung Starten
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25-11-2021, 19:01
Beitrag: #9
RE: Dokumentierung der Wartung
Guten Abend,
man kann das Problem eigentlich nur mit Fleiß und viel Arbeitsaufwand lösen. Das geht dann mit Bordmitteln der Zentralen und wahrscheinlich "viel in der Hand".
Es gibt aber auch Alternativen, die jedoch Geld kosten. Wie @Topas schon schrieb gibt es da Lösungen von IFAM oder auch Schraner, die alle an der FAT-Schnittstellen ansetzen und auch nur die Informationen die das FAT über die Schnittstelle bekommt auswerten können. Auch ESSER hat mit ERA (was auch von IFAM kommt) da eine hauseigene Lösung.
Was aus meiner Sicht da viel mehr kann ist die Lösung von luutaNET
http://www.luuta.de/net/Home
Ich habe das System selber noch nicht in der Hand gehabt, aber was die da zum Leistungsumfang schreiben hört sich ganz gut an, da es weit über die o.g. hinaus geht. Nachteile: cloudbasiert, Kosten!
D.h., man muss dem Kunden verklickern, das er das braucht und soooo gut ist, damit er das finanziert. (Gibt aber auch eine mobile Variante, nur für den Errichter)

Also wer da noch mehr Erfahrungen hat, oder lutaNET kennt … würde mich auch interessieren.

Grüße und Guten Abend
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25-11-2021, 21:06
Beitrag: #10
RE: Dokumentierung der Wartung
Schraner nutzt, oder nutze? Datoution. Meines Erachtens nach hatte er kein eigenes Produkt. Kann man also gleich nach dem Ursprung von 7systems schauen.
Dann wäre da noch Pana-med und weitere Teilnehmer am Markt.

Ein System mit Daten in der Cloud würde ich niemals wirklich in Betracht ziehen.
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25-11-2021, 21:35
Beitrag: #11
RE: Dokumentierung der Wartung
(25-11-2021 21:06)Ja_ich schrieb:  Ein System mit Daten in der Cloud würde ich niemals wirklich in Betracht ziehen.

… na da habe ich eine ähnliche Meinung. Ob die Daten da sicher sind kann man nie Prüfen oder wissen (das kennen wir ja von den ganz Großen Tongue)
Ansonsten erweckt es immer den Eindruck, dass man gezwungen wird, andere permanent mitzuverdienen zu lassen.

Was mir an luuta gefällt, ist das es speziell auf ESSER zugeschnitten ist und Melderdaten und auch komplette Programmierungen rausziehen kann.
Aber welcher Kunde will seine Daten schon in der Cloud ...
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25-11-2021, 22:06
Beitrag: #12
RE: Dokumentierung der Wartung
Was ist eig. wenn die Wolke abbrennt?
https://www.computerworld.ch/business/bu...43741.html

Schön, wenn nur ein autakes System wie z.B. IRAS ausfällt, aber wenn da wie im Bericht ein Hosting für solch eine Cloud basierende Leistung liegt (lag), Prost Mahlzeit.
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25-11-2021, 22:50
Beitrag: #13
RE: Dokumentierung der Wartung
Zitat:aber wenn da wie im Bericht ein Hosting für solch eine Cloud basierende Leistung liegt (lag), Prost Mahlzeit.
Wenn ein Datacenter in Straßburg brennt, dann hat das auf seriöse Cloudanbieter im Bereich SaaS absolut folgenden Einfluss nach außen: Gar keinen. Was durchaus ausfallen darf, sind Webseiten mäßiger Relevanz, die sollten natürlich in einem geografisch getrennten Rechenzentrum gesichert werden, müssen aber nicht zwangsläufig redundant sein (lohnt sich kostenmäßig nicht). Aber Software as a Service, EMA-Clouddienstleistungen die wie die Jablotron-Cloud auch die Weiterleitung von Alarmmeldungen übernehmen oder gar KRITIS-Anwendungen seriöser Anbieter juckt der Ausfall eines Rechenzentrums nicht wirklich - die sind ausreichend redundant ausgelegt.

Der Brand im SBG-2 hat vor allem eben gezeigt, welche Anbieter trotz eigentlicher Erfordernis nicht die nötige Redundanz aufweisen. Das ist kein Argument gegen Cloud-Anwendungen, sondern ein Argument gegen solche Anbieter.

Ein ausreichend redundanter Cloudservice ist immer besser als etwas lokales:
1. Ein lokales System hat zwar hoffentlich BackUps, ist im Regelfall aber nicht redundant ausgelegt - ein Hardware-Ausfall erfordert erstmal das Organisieren von passender Ersatz-Hardware sowie das Aufspielen von BackUps, während die Cloudlösung auf jedem anderen Gerät mit Internetzugang nutzbar bleibt (und ein Ausfall eines Servers beim Anbieter sollte im Regelfall gar nicht oder bei weniger kritischen Anwendungen maximal im Minutenbereich eine Störung darstellen).
2. Was ist mit den BackUps des lokalen Systems? Werden die wirklich, wenn man sie ohne Cloudlösung speichert, z.B. täglich in eine geografisch ausreichend getrennte Lokation verbracht? Damit eben ein Brand bei dir im Büro oder dir zuhause keinen Datenverlust bedeutet? Eine vernünftige Cloudlösung synchronisiert die Daten in Echtzeit in mehrere geografische Lokationen, womit du im Brandfall bei dir oder im Rechenzentrum im Regelfall nicht mal Daten der letzten Stunde verlierst - während bei lokalen BackUps im Regefall mindestens die Daten des Geschäftstags verloren wären, wenn man überhaupt täglich ein BackUp zu einer Remote-Location bringt.

Wobei ein Brand wie im SBG-2 eigentlich gar nicht passieren dürfte. Wer sich mal ein vernünftiges Rechenzentrum und dessen Brandschutzmaßnahmen angeschaut hat, wird verstehen, warum da in Straßburg nicht nach Branchenstandards gearbeitet worden sein kann...

Zitat:Ob die Daten da sicher sind kann man nie Prüfen oder wissen
Dafür gibt es Gesetze wie die DSGVO, Datenschutzerklärungen und Verarbeitungsverzeichnisse und Auftragsdatenverarbeitungsverträge sowie neutrale Firmen, die Audits durchführen und deren einziger Marktwert eben darin liegt, dass man ihren Audits vertrauen kann. Deswegen ist es extrem unwahrscheinlich, dass ein mittelgroßes Unternehmen einer großen Firma für ein gelogenes Audit-Ergebnis genug Geld zahlen kann: Weil die Audit-Firma damit ihre komplete Reputation und Existenz aufs Spiel setzt.

Man muss eben drauf achten, mit welchen Firmen man zusammenarbeitet und sich Gedanken machen... Vernünftige Cloudlösungen sind im Zweifelsfall günstiger und besser als vernünftige lokale Lösungen (oder genauso gut, aber dann fast immer günstiger). Aber darum sich Gedanken zu machen, kommt man bei beiden Varianten nicht rum. Und: Die guten sind meist nicht die billigsten Anbieter...

Mein E-Mail-Anbieter setzt auf zwei geografisch getrennte eigene Colocations in Rechenzentren in Berlin und Hamburg. Mein Vertrauen an die deutsche Regierung ist groß genug, dass ich keine Angst vor der Regierung habe und damit ist das eine imho mehr als ausreichende Georedundanz.

Mein Cloudspeicheranbieter verfügt über eine End-To-End-Verschlüsselung mit No-Knowledge-Basis, unabhängige Audits die die Sicherheit der entsprechenden Architektur bestätigen und speichert die Daten dreifach redundant (davon mindestens zweifach georedundant) in Europa. Dennoch ist der Cloudspeicher für mich nur ein Echtzeit-BackUp und alle Daten liegen parallel auch noch auf meinem Rechner und werden nicht nur bei Bedarf runtergeladen - d.h. die Dateien sind vierfach redundant (davon mindestens dreimal georedundant: zwei georedunante Rechenzentren + mein Laptop) und einmal unabhängig vom Anbieter gespeichert.

Meine Buchhaltungssoftware erfüllt die Vorgaben nach GodB an eine redundante Datenspeicherung und hat begrenzte Georedudanz (mehrere Rechenzentren, jedoch in der selben Metropolregion). Aber hier wäre ein zeitweiser Ausfall auch kein Weltuntergang, solange ein Datenverlust ausgeschlossen ist (und dazu reichen mehrere getrennte RZ in der selben Gegend).

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