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Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
29-01-2021, 08:18
Beitrag: #21
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
6 Mille klingt schwer nach Abwehrangebot:Big Grin
Wenn ich mal grob durchrechne, 2 Mann 2 Tage plus die Anlage, geht das bei 3 Mille raus, inkl Merkelsteuer. Dafür gäbe es aber Förderung, die du ansetzen könntest.
Bei solchen Anlagen kann es schon mal Überraschungen geben, jedoch sind die durchwegs handelbar. Im Schnitt machen wir solch eine Anlage im Monat frisch und da hat man durchaus seine Erfahrungen. Lightbulb
Meistens gehts aber besser für die Kunden aus, da wir nach tatsächlichen Mengen abrechnen. Allerdings bewegen wir uns nur noch im Umkreis von 50- 60 km. Sonst bleibt zuviel auf der Strasse liegen und dazu haben wir keinen Bock mehr.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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29-01-2021, 09:10
Beitrag: #22
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
Zitat:Wenn ich sehe, wie schnell diese verbaute Anlage hier von Bosch, die früher wohl auch locker ein paar tausende Mark gekostet hat Müll ist......Da vertraue ich wohl eher auf Mechanik.

Vorallem weiß ja keiner, warum die Anlage außer Betrieb gesetzt und partiell ausgeschlachtet wurde. Vielleicht ging sie zum dem Zeitpunkt ja sogar noch?

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29-01-2021, 09:26
Beitrag: #23
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
In meinen Augen ist das Ganze ein "undankbares Geschäft" für jeden Errichter, weshalb ich das Abschreckangebot nachvollziehen kann.

Mit einer neuen Zentrale, aber der Vorgabe, die alten Melder, Blockschloss, Leitungen, pp. (immerhin 25 Jahre alt) zu verwenden, ist eine gewisse Unwägbarkeit Huh inklusive. Dies bedeutet im günstigsten Fall, dass alles reibungslos funktioniert. Im ungünstigsten Fall besteht die Möglichkeit, dass man sich als Errichter den eigentlich guten Namen durch negative Mundpropaganda versauen lässt, da mitunter Fehler aus den alten Teilen eine häufigere Tätigkeit des Errichters vor Ort erforderlich macht.

Und diese negative Angry Kommunikation des Betreibers kann auch nicht durch den Hinweis des Errichters unterbunden werden, dass er keine Gewähr hierfür übernimmt. Unter Kegelbrüdern, beim Kaffeeklatsch der Ehefrau, in der Nachbarschaft ... überall spricht man von der Tatsache, dass das Kundendienstfahrzeug des Errichters schon wieder gesichtet wurde. Und auf so was kann man als Errichter gerne verzichten.

Wenn man das gerne selbst in "Heimarbeit" auf eine neue Zentrale auflegt, spricht nichts dagegen, mit den alten Teilen weiter zu arbeiten. Da kommt es auch nicht auf das stundenlange suchen eines Verteilers an, der mittlerweile überputzt wurde, wo sonst eine faule Lötstelle steckt und auf das Herausfinden der richtigen Zuordnung der Adern an. Insbesondere da der Fragesteller eingangs über seine Messtätigkeit berichtet, scheint mir das der beste Weg, denn so ganz weit weg von der Materie scheint er mir nicht zu sein. Wink

Ich selbst habe - als Laie - absolut Verständnis, wenn man auf das bestehende Material insbes. aus Kostengesichtspunkten zurück greift, aber jemand - wie ein Errichter - der eigentlich als Synonym für funktionierende Anlagen steht, sieht das - ebenfalls nachvollziehbar - etwas anders. Dem ist in der Regel ein guter Namen wesentlich mehr Wert als ein paar Kröten ... Heart

Zitat:Da vertraue ich wohl eher auf Mechanik.

Arrow Die Mechanik sollte sowieso immer an erster Stelle stehen! Die Elektronik ist dann nur noch ON TOP

Immer daran denken: Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wobei die Schwierigkeit ist, das schwächste Glied als solches zu erkennen, bevor es andere erkannt haben! Cool
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29-01-2021, 10:20
Beitrag: #24
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
(29-01-2021 08:18)funkistnichtalles schrieb:  6 Mille klingt schwer nach Abwehrangebot:Big Grin
Wenn ich mal grob durchrechne, 2 Mann 2 Tage plus die Anlage, geht das bei 3 Mille raus, inkl Merkelsteuer.

Sicher? Ich sehe da eine Zentrale, eine mutmaßlich neu zu verkabelnde SSE mit Menge x an Keys, dann ein geeignetes Übertragungsgerät redundant, also evtl. Außenantenne, Kosten der SIM. Nun das Ausprüfen/Finden vom Netz inkl. Verteiler und Doku. Nun zu den BWM und den GBM. Die einen sind brechhäßlich, die anderen wahrscheinlich nicht mehr verwendbar.
Das Haus ist nicht leer, da räumst Du immer erst was weg, um mit der Leiter hinzukommen. Wenn Du Pech hast, dann ist die Außenuschi auch wieder zu aktivieren, weil der Kunde das besser findet (ich würde das immer wollen) usw.
Da wird Deine Kostenschätzung die vom Finanzamt unterstellte Gewinnerzielungsabsicht ganz schnell konterkarieren.
Lass uns mal gemeinsam auf das Resultat warten, was uns der Themenersteller sicher übermittelt.
Ich bin beim Raten Big Grin bei knapp unter 5TE, weil mir der gelötete Verteiler eine ordentliche Verkabelung suggeriert.
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29-01-2021, 11:11
Beitrag: #25
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
@ Ja-ich.
Hör mal auf, anderen zu erzählen, wie sie ihre Firma führen sollen. Das steht dir nicht zu, ebenso die Annahmen zur Gewinnerzielungsabsicht.
Ob die Melder hässlich sind und die GBM nicht zu gebrauchen, stehen hier noch nicht zur Debatte. Das entscheidet einmal der Kunde und zum anderen die Vor-Ort-Überprüfung.
Hier geht es primär um eine Einschätzung zum Tausch der Zentrale mit rudimentären Prognosen.
Wir haben unsere Erfahrungen mit diesen Altteilen, ob sie nun Esser, Bosch oder Siemens heissen.
Grundsätzlich sind die Anlagen mehr oder weniger nach einem System verkabelt und das ist nachvollziehbar, wenn man schon 5 Tage in dieser Branche verbracht hat.
Aber wie du sagst, lassen wir den TE mal sprechen.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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29-01-2021, 15:06
Beitrag: #26
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
jede zu erneuernde Anlage birgt ihre eigenen Geheimnisse.
Aus diesem Grund muss ich FINA uneingeschränkt Recht geben.

Beispiel:

Aussage: Verdrahtete Zentrale defekt soll nur getauscht werden.

Vor Ort Bedienteil, 3 BWM verdrahtet, 8 Fenster + Haustür, eine Sirene-

Zentrale ausgetauscht, BWM´s, Bedienteil und Haustür liefen sofort.

Die Reed´s der Fenster waren nicht messbar. Aussage "liefen immer".

UP´Dosen in allen Räumen gesucht. Mit Leitungssucher differenziert ob es nicht 230V ist, da in der gleichen Installationszone. Tapeten schön und homäopatisch aufgeschnitten. Dosen geöffnet und Leitungen zur Zentrale durchgeprüft.

Alle Leitungen waren intakt. "Dreimal blind ins Uhrwerk geschaut" und siehe da überall der gleiche Lötfehler und falsch aufgelegte Adern korrigiert.

Soviel zu lief schon alles immer. Hätte bei jeder Wartung auffallen müssen. Ergo war die Anlage ungewartet.

Diskussion über den Zusatzaufwand, Teilzahlung und Restzahlung erst nach Darlegung mit Fotodokumentation und Mahnung und folgendem Anwaltsschreiben.

Zum Schluss kam raus, dass der Vater des neuen Betreibers sich mit der Firma gezofft hatte und nach Jahren die Anlage in Betrieb gehen sollte. Wieso das so war habe ich dann selbst registriert. Wie der Vater so der Sohn ???

Kommt so zum Glück selten vor. So etwas wird bei der nächsten Anlage mit eingepreist, damit man selbst nicht den kürzeren zieht. Wenn man dann günstiger ist freuen sich alle.

LG megagramm

AK Engineering

Sicherheitstechnik Energietechnik Haustechnik Thermografie
für Hamburg und Umgebung

Errichter für die Systeme von Jablotron, Telenot und ABUS
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29-01-2021, 15:35
Beitrag: #27
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
Uih, hat Dir einer Spannungsabfall, in den Kaffee gemischt?
Ich habe nicht:
Gesagt, wer wie seine Firma führen soll!
Irgendjemandes Erfahrung in Bezug auf Altanlagen in Frage gestellt!

Das Finanzamt legt fest wie ein Unternehmen zu führen ist. Wer keinen Gewinn macht, der wird zur Aufgabe des Gewerbes aufgefordert. Ich habe das generell niemanden unterstellt, auch einem heute wohl etwas schlechtgelaunten Geschäftsführer nicht.

Ich komme nur halt zu einer anderen Einschätzung der Situation der Kosten im BVH. Den Begriff Abwehrangebot hast Du gepostet. Der TE hier möchte eine fachliche Hilfe im Forum. Ich halte es für falsch, solche Begriffe und Zahlen widerspruchslos stehen zu lassen, wenn ich diese für falsch halte. Der Kunde ist geprägt durch solch eine solche Ansage und ist evtl. der Annahme, alle Wünsche werden nun für 3.000€ wahr..
Ich sehe es anders, habe dies auch ausgeführt warum. Letztendlich liegt die Entscheidung über das Ganze woanders.

Das ist ein offenes Forum und sollte es auch bleiben, dazu gehören dann auch differierende Einschätzungen und Meinungen. Entscheiden kann doch dann jeder für sich und das ist auch gut so.
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29-01-2021, 16:24
Beitrag: #28
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
Klar gibt es da draußen Fälle, wo Kleingewerbe nur der Versuch sind ein Hobby unter Abzug von USt und ESt zu betreiben. Aber jeder ernsthafte Unternehmer wird schon deshalb auf seine Gewinnerzielungsabsicht achten, weil er gerne irgendwie verhindern würde, in den nächsten paar Monaten zu verhungern oder kein Geld für dringende betriebliche Anschaffungen zu haben.

Dass sich Preise letztlich trotzdem gewaltig unterscheiden können, ist halt so. Aber ich würde bei so nem Auftrag auch eher sagen "Ich denke 6000€" und hab dann letztlich nen Bruchteil der erwarteten Arbeitszeit und schreib 3000€ auf die Rechnung als "Ich denke 3000€" zu sagen und nach 3600€ erstmal nen neuen Kostenvoranschlag zu schreiben und mich mit dem Kunden zu zoffen. Sollte jemand natürlich zum Fixpreis arbeiten bei solchen Aufträgen... Naja, würde ich persönlich nie machen oder nur zu horrenden Fixpreisen.

Aber um ehrlich zu sein: Den Ärger mit "bauseits vorhanden" oder Altanlagen gebe ich mir eh nur sehr ungerne... Zuviele teils interessante Überraschungen von "hat noch nie funktioniert, auch wenn der Kunde das denkt" oder "wer auch immer das bauseits gemacht hat, gehört erschlagen... hättet ihr mich mal ne Phase vorher angerufen". Und welcher Kunde hat dann schon Freude, wenn du ihm sagst, dass die einzige Option wäre die Wand aufzureißen oder paar extra Arbeitsstunden zu bezahlen.

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29-01-2021, 18:53
Beitrag: #29
RE: Bosch Multiliner aus den 90er Reaktivieren/"Modernisieren"
Freunde, ich bin weder ein schlecht gelaunter GeFü noch ein Kleinunternehmer.
Nur lasse ich mir von einem "dahergelaufenen" anonymen Foristen mangelnde Gewinnerzielungsabsicht unterstellen. Daher auch der Hinweis, dass ihm das nicht zusteht. So ein abgehobenes Gelaber muss ich einem meiner Servicetechniker auch regelmässig massivst absprechen.
Selbständig zu sein, erfordert ein Fingerspitzengefühl gegenüber Kunden und das behaupte ich zu haben. Mein kleiner Finger spricht diesbezüglich immer mit mir und er rät mir, entweder die Finger wegzulassen oder dem Kunden eben zu helfen.
Wenn ich hier posten würde, wieviel Kunden ich meinem regionalen Telenotkofferträger in den letzten beiden Jahren abgenommen habe, würdet ich euch wundern.
Genauso würde so mancher sich wundern, wenn er meinen Gewerbesteuerbescheid sehen würde. Aber die Diskussion geht hier um den Austausch im Bestand und die Vorgehensweise. Sicher könnte man mit 6000 € Einstiegsangebot reingehen, aber muss man das ? Ohne die Anlage gesehen zu haben?
Daher die Vermutung des Abwehrangebotes und des eventuell daraus resultierenden Geschäftes. Sicher weist man ebenfalls auf die optischen Qualitäten der Komponenten hin, aber muss man mit der Tür ins Haus fallen?
Meine Vorgehensweise ist da eine andere und der geschäftliche Erfolg gibt uns diesbezüglich wieder Recht.
Aber da hier ja alles anonym läuft und ich das beibehalte, kann ja jeder seine Meinung dazu äussern . Es gibt im Forum einige wenige, die wissen wer ich bin und dabei werde ich es auch belassen.

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