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Umstellung analoger Anschluss auf IP
14-07-2020, 16:07
Beitrag: #1
Umstellung analoger Anschluss auf IP
Ich bin neu hier, Laie und möchte die Möglichkeiten einer Modernisierung ausloten.

Es geht wieder einmal um die Problematik eines analogen Anschlusses für ein Wählgerät resp. dessen Umstellung auf IP. Dazu habe ich einiges gefunden, aber alles meist >5 Jahre alt.

Seit Jahren wird heirfür ein uralter Analog-Anschluss der Telekom genutzt. Es steht sogar so ein graues Post-Telefon daneben.

Parallel existiert ein zweiter Anschluss im Haus, der DSL und ISDN bereitstellt.
Beide Anschlüsse sind inzwischen richtig teuer und der DSL hat eine lächerliche Geschwindigkeit.

Daher die Überlegung, den analogen Anschluss in einen IP-Anschluss der Telekom mit 50MBit umzuwandeln und den anderen aufzugeben.

Das Wählgerät würde dann am analogen Anschluss der FB arbeiten.

In der Theorie würde das wohl gehen, die Erstellerfirma sagt aber auch, dass sie früher mit sowas Ärger hatten.

DIe Anlage ist eine ABI MC1500 mit wohl integriertem Wählgerät für analog.
Dafür gibt es nach meinen Recherchen natürlich auch ein Wählgerät für IP (natürlich teuer).

Nach meinen eigenen Erfahrungen mit einem IP-Anschluss und Fax hat sich da was getan. Während ein analoges Fax vor 3 Jahren nicht wollte, klappt es jetzt einwandfrei.

Daher die Frage nach neueren Erfahrungen mit dem Versuch, analoge Wählgeräte über einen IP-Anschluss weiter zu betreiebn.
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14-07-2020, 16:25
Beitrag: #2
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
Es kommt am Ende auf das verwendete Protokoll an, die ganz alten 75 Baud-Übertragungen werden funktionieren, mit den 1200Baud, die zu letzt genutzt wurden, sind eher Probleme zu erwarten.

Es ist aber absolut nicht anzuraten, einfach das analoge Übertragungsgerät an die Fritzbox zu hängen. Das wurde hier schon zigmal erklärt und ich hab jetzt keine Lust dazu.

Lass ein IP-Übertragungsgerät verbauen.

Die NSL werden in ein paar Jahren damit anfangen, analog und ISDN komplett aus dem Portfolio zu streichen, weil die auch keine passenden Anschlüsse mehr bekommen und dann bist du richtig gekniffen.

Wenn die Anlage Teil einer Versicherungs- oder Behördenauflage ist, dann hast du mit der Konstruktion eh die Auflage nicht erfüllt.

Bedenke halt: Hat die Fritzbox kein Strom oder ist die Leitung gestört, versanden die Meldungen. Mit IP/Mobilfunk hat man halt einen Ersatzweg.
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14-07-2020, 17:10
Beitrag: #3
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
....dem ist nichts hinzuzufügen.
Ich fürchte, diese Fragen werden in 10 Jahren noch auftauchen....und wurden hier im Forum schon soooo oft behandelt.....Confused

Viele Fehler sind RTFM Fehler - Read The Fucking Manual
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14-07-2020, 20:36
Beitrag: #4
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
Moin,

ich habe hier mehrere Kunden mit alten analogen Anschlüssen die amtsseitig gewandel worden. Gibt es auch noch neu

https://geschaeftskunden.telekom.de/inte.../msan-pots

Bleibt die Frage wie lange die Wachdienste sich das noch antun? Wobei dort jetzt noch Telesignal TS 8 (falls das noch jemand kennt) mit Eprom fehlerfrei arbeiten. Die Leitung, so verfügbar, ist vom Amt gespeist und tut alles was die richtige Analogleitung auch tat.

Richtiger Ersatz wäre ja nur stehende Verbindung IP + GPRS. Nur IP ist auch Murks - denke ich.

Beste Grüße

Andreas
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14-07-2020, 20:51
Beitrag: #5
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
Aber wie ich das verstanden habe nicht für Privatkunden.... Huh

Viele Fehler sind RTFM Fehler - Read The Fucking Manual
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14-07-2020, 21:00
Beitrag: #6
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
Die Anschlüsse erhalten normalerweise alle, die weder ISDN noch einen DSL-Anschluss haben. Also die ältere internetlose Generation.
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14-07-2020, 21:19
Beitrag: #7
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
Nachtrag

den Preis und die Verfügbarkeit finde ich gerade nicht. Aber funktionieren tut es. Geht ja auch nur da wo ein Draht direkt liegt...

Was auch gut geht für wenig Geld ist das Ding hier

https://www.jablotron.com/de/produkt/uni...gerat-408/

Gute Wachdienst könne aus der SMS eine "richtige" Aufschaltung generieren. Incl. Notstrommodul auch Stand alone gut verwendbar.

Beste Grüße

Andreas
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14-07-2020, 21:57
Beitrag: #8
RE: Umstellung analoger Anschluss auf IP
MSAN-POTS bekommt man nur, wenn man einen bestehenden analogen Anschluss hat. Ich habe mehrfach versucht welche zu neu buchen, um Aufzüge aufzuschalten. Keine Chance.

Ende vom Lied war dann immer: DSL-Anschluss, LTE-fähiger Mobilfunkvertrag, Router mit DSL, LTE und analogen Anschlüssen, USV davor (bei Aufzügen muss man zum Glück nur eine Stunde puffern) und einen gesonderten IP-Telefonieanbieter, weil die Telekom keine nomadische Nutzung erlaubt (darunter fällt halt auch die Nutzung von einem anderen Internetzugang).
Machte Anschaffungskosten in Höhe von 1500€ und monatliche Kosten in Höhe von etwa 80€ aus, nur um einen Aufzug ans Netz zu bringen und die Normen einzuhalten.

Bei einer Einbruchmeldeanlage reden wir nicht nur von einer Stunde Pufferzeit sondern vom zwölf, 30 oder 60-fachen. Da kostet alleine die USV mal eben 4000€. Wenn man den APC-Rechner nimmt, die maximale Stromaufnahme einer Fritzbox, eines Speedports oder einer Easybox (das sind mal eben 30W), bekommt man eine 1000VA-USV mit VIER Batterieerweiterungen vorgeschlagen, um 61h zu puffern. Wenn ich das bei Idealo eingebe, sind das mal eben 3600€ (USV 800€, jede Batterie 700€), nur um sich die paar hundert Euros für ein IP/Mobilfunk-Wählgerät zu sparen und die alte Anlage mit einem gepfuschten, nicht überwachten und damit unsicheren, analogen Anschluss zu bescheißen. Wenn die DSL-Leitung weg ist, gaukelt der Router weiterhin den analogen Anschluss vor, so dass die Alarmanlage und damit der Betreiber/Bediener beim Verlassen des Hauses gar nicht mitbekommt, dass die Anlage wirkungslos ist.

Bitte aber auch daran denken, dass die MSAN in den Multifunktionsgehäusen nur eine Pufferzeit von 10 Minuten haben. Mehr gibt es nicht. MSAN in den VST haben mehr, aber wer wohnt schon direkt neben einer VST.
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