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EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
26-02-2019, 13:15
Beitrag: #21
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  Ohhh ... gefährliches Halbwissen - neben den Bedienteilen (Tastaturen und Handsender) waren auch die Funk-Aussensirenen (gibt es bis heute nicht von Telenot) schon immer bidirektional, und was den Rest angeht: es gibt neue Zentralen und auch neue Funkmelder (Kontakte und Bewegungsmelder) so das man jetzt die Möglichkeit hat, die gesamte Struktur der EMA bidirektional aufzubauen. Da muss nix upgedatet werden.

Gefährliches Halbwissen *lol*
Ich würde sagen das wurde in dem Fall ausgenutzt, sie wurde als bidirektional beworben, und wenn da nicht mal die Sirene bidirektional gewesen wäre, dann wäre Sie unter Funkspielzeug gelistet gewesen. Und was ist da groß bidirektional, wird Sabotage und Akkustörung und Sirene lös aus übertragen? Welch Glanzleistung!
Telenot hat eine Lösung für Funksirenen, zwar nicht die schönste, aber sie funktioniert in gewohnter Qualität.
Übrigens ist Funk leider immer noch nur ein Notlösung.

(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  es gibt neue Zentralen und auch neue Funkmelder (Kontakte und Bewegungsmelder) so das man jetzt die Möglichkeit hat, die gesamte Struktur der EMA bidirektional aufzubauen. Da muss nix upgedatet werden.
Ja? Wundert mich nicht, jetzt gibt es wieder was neues, na toll und was mach ich dann mit dem Zeug was ich vorher einsetzte? Weckwerfen?
Ich finde im Sicherheitsbereich sollte man schon etwas robustes nachhaltiges gut entwickeltes einsetzten und nicht so billigen Ramsch, den man nach ein paar Jahren als veraltete Technik deklarieren muss, wenns wenigsten billig wäre *seufz*
Was hält dann der Kunde davon, wenn man alle paar Jahre auftaucht und gestehen muss, dass die eingesetzte Technik schon wieder veraltet ist und eben nicht upgrade bar, sondern nur austauschbar.
Und das ist eben das was ich an Jablotron, Visonic und wie sie alles heißen bemängle. Man hat nach ein paar Jahren veraltete Technik, die dann eben irgendwann nicht mehr produziert wird und der Kunde ist derjenige der im Endeffekt Handys, Fernseher, Computer und jetzt dank Jablotron auch noch am besten die Alarmanlage tauscht und zahlt.
Wenn man so ein Produkt einsetzt dann verkauft man gefährliches Halbwissen.


(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  - nur 1 Sicherungsbereich
Für was würdest du jetzt noch mal genau für Bereiche bei einem Einfamilien Haus benötigen?

(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  - Funk wird nicht benötigt
Kannst ihn ja auschalten

(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  - ein "kastriertes" Wählgerät
Ich kann alles damit machen was der Kunde benötigt, nur nicht in eine andere Zentrale einsetzten, deshalb auch der günstige Preis für das Set.

(26-02-2019 08:40)Funkalarmprofi schrieb:  - zu kleines Gehäuse für eine anständige Verdrahtung
Nimm Buskomponenten(sowieso erforderlich) oder Türmodule oder einen Verteiler dazu.
Also mit den paar Kabeln hatte ich noch nie ein Problem, ich glaube du bleibst besser bei Funk.
Die einzigen wirklichen Einschränkungen hast mit den 8 Linien und den Stellplätzen für Akkus, aber es ist ja ein Privat Haus.

Sonst könntest die Schwablotron eh nicht einsetzten.
Nur hier bei unserem super VSÖ haben sie eine Zulassung bekommen, worüber man sich nur wundern kann.

Deine erste Wahl ist sicher Daitem ansonsten gibt es in Deutschland außer Telenot eh kein VdS Klasse B zugelassenes Funkalarmsystem, oder?
Schöne Grüße aus dem noch immer sonnigen Tirol.
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26-02-2019, 20:05
Beitrag: #22
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Das wird mir jetzt langsam zu blöd ... offenbar willst Du nicht verstehen.

Jablotron hat bidirektionale Melder ... noch nicht lange, aber eben inzwischen lieferbar. Explizit beworben wurde das m. E. heute und auch früher nicht (kannst mir aber gern das Gegenteil beweisen).
Bidirektional heisst nix anderes, als das der Melder senden und empfangen kann. Was genau da gesendet oder empfangen wird, spielt (erstmal) keine Rolle.
Du hast in Deinem Posting geschrieben: ausser dem Bedienteil ist da nichts bidirektional. Das ist also schlichtweg falsch.

Das es Telenot seit Jahren nicht schafft eine vernünftige Funksirene anzubieten ist traurig - eine "normale" Sirene, ein Loch durch die Wand und innen ein alles andere als schönes Blechgehäuse sind einfach armselig. Aber es soll ja (wenn man den Gerüchten trauen darf) zum Ende des Jahres eine Lösung geben.

Grundsätzlich zählt Telenot bei mir zu den eher empfehlenswerten Herstellern - und hier wurde nach einer Lösung für ein verdrahtetes System gefragt und (zeitgemäss) zwei Lösungen für Bussysteme empfohlen ... und da nehme ich dann die Complex 400 oder eine JA100 - aber bestimmt keine Funkanlage ... und erst recht keine Easy. Die Compact Easy ist eine Krücke die nur gemacht wurde, um auch für den Einsteigerbereich irgendwas im Regal zu haben.

Warum ich (ausser vielleicht in einem Bauwagen oder einer zwei Zimmer Dachgeschosswohnung) grundsätzlich mehr als einen Sicherungsbereich anbiete hat auch etwas mit der von Dir so viel gepriesenen "Nachhaltigkeit" zu tun ... da wird vielleicht irgendwann mal eine Garage angebaut, ein Teil des Hauses gewerblich genutzt, es entsteht der Wunsch nach zwei unterschiedlichen Teil-Scharf Szenarien, beim nächsten Umbau des Gartens kommen zwei, drei Lichtsäulen dazu usw. usf.
Wenn auch nur eine der von mir eben erwähnten "Erweiterungen" kommt, ist die Easy am Ende, denn sinnvollerweise mache ich die o. a. Erweiterungen in einem separaten Bereich ... und Dein Kunde investiert dann in eine neue Zentrale und ein neues Wählgerät und schmeisst eine Zentrale (deren Funk er vielleicht nie benutzt hat) in den Müll oder vertickt sie für kleines Geld bei ebay.

Und ja: ich baue lieber Daitem ... und nein: die Funklösungen von Telenot entsprechen nicht der VdS B.
Ich bin auch gern bereit, mit Dir über die (vielleicht - vielleicht auch nicht) vorhandenen "Vorteile" des Telenot Funks zu reden - aber nur via PN.
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26-02-2019, 21:37
Beitrag: #23
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Super erklärt, Funkalarmprofi
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28-02-2019, 12:29
Beitrag: #24
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(26-02-2019 20:05)Funkalarmprofi schrieb:  Das wird mir jetzt langsam zu blöd ... offenbar willst Du nicht verstehen.

Jablotron hat bidirektionale Melder ... noch nicht lange, aber eben inzwischen lieferbar. Explizit beworben wurde das m. E. heute und auch früher nicht (kannst mir aber gern das Gegenteil beweisen).

Im Anhang das Bild, wo man glauben könnte, wenn man es nicht besser weiß, das dass System bidirektional ist.

(26-02-2019 20:05)Funkalarmprofi schrieb:  Das es Telenot seit Jahren nicht schafft eine vernünftige Funksirene anzubieten ist traurig - eine "normale" Sirene, ein Loch durch die Wand und innen ein alles andere als schönes Blechgehäuse sind einfach armselig. Aber es soll ja (wenn man den Gerüchten trauen darf) zum Ende des Jahres eine Lösung geben.
Das stimme ich die zu, nur bis Ende das Jahres haben die das Teil sicher nicht fertig!

(26-02-2019 20:05)Funkalarmprofi schrieb:  Warum ich (ausser vielleicht in einem Bauwagen oder einer zwei Zimmer Dachgeschosswohnung) grundsätzlich mehr als einen Sicherungsbereich anbiete hat auch etwas mit der von Dir so viel gepriesenen "Nachhaltigkeit" zu tun ... da wird vielleicht irgendwann mal eine Garage angebaut, ein Teil des Hauses gewerblich genutzt, es entsteht der Wunsch nach zwei unterschiedlichen Teil-Scharf Szenarien, beim nächsten Umbau des Gartens kommen zwei, drei Lichtsäulen dazu usw. usf.
Wenn auch nur eine der von mir eben erwähnten "Erweiterungen" kommt, ist die Easy am Ende, denn sinnvollerweise mache ich die o. a. Erweiterungen in einem separaten Bereich ... und Dein Kunde investiert dann in eine neue Zentrale und ein neues Wählgerät und schmeisst eine Zentrale (deren Funk er vielleicht nie benutzt hat) in den Müll oder vertickt sie für kleines Geld bei ebay.
Bei der easy geht es mir mehr um das redundante Wählgerät, was fast gleich viel wie das ganze Paket kostet, und so auf Teilschärfungen stehen sie bei uns nicht.
Verbaue natürlich auch lieber eine 400er wobei beim S8 nicht mal mehr ein Anschluss für einen zweiten Akku ist, wo ich mich dann echt Frage, ist geiz wirklich so geil?
Wobei wir bei uns für gewerbliche Objekte sowieso nur die 400er einsetzen können, also wenn da plötzlich einer auf die Idee kommt, ein Gewerbeobjekt dran zu hängen, haben wir meist mehr Dinge nachzubessern, als den Sicherungsbereich und wenn er sich dann eine 400er mit comxline 2516(GSM) und Touch kauft, dann kauf ich ihm die easy selbst ab.
Und natürlich haben wir auch mit Telenot unsere Problemchen, aber wer hat die wo anders nicht.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Tirol


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28-02-2019, 17:28
Beitrag: #25
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(28-02-2019 12:29)SafeTech schrieb:  Im Anhang das Bild, wo man glauben könnte, wenn man es nicht besser weiß, das dass System bidirektional ist.

Wenn da stehen würde: die Funk-Melder des Systems arbeiten bidirektional und der Prospekt aus 2015 wäre, dann hättest Du recht, das wäre eine falsche Aussage, aber dort steht: "... basiert auf dem bidirektionalen Übertragungsprotokoll ..." und das heisst nichts anderes, als dass der Funk an sich keine Einbahnstrasse ist, sondern das verwendete Protokoll für senden und empfangen angewendet wird.

Von wann ist der Prospekt?
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28-02-2019, 17:35
Beitrag: #26
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
@ FAP
er zitiert da ein Prospekt aus 2014 (im PDF vermerktes Erstelldatum 19.11.2014; hab mir mal schnell die Mühe gemacht und es runtergeladen von seiner Quelle in Ö).

Sehe es irgendwo genauso. Nicht perfekt dargestellt aber auch nicht ganz so "falsch" wie es hier jemand immer wieder versucht an den "Pranger" zu stellen. Genau genommen steht da eben nichts anderes als dass eben das bidirektionale Protokoll eingesetzt wird und nicht dass bei jeder Komponenten bzw. Melder ausschliesslich geschieht. Soviel ich verstanden habe sind eben die relevantesten Komponenten wie Funk-Bedienteile in Zusammenspiel mit der "alten" Zentralen eben schon immer "Bi-Dir" gewesen.

Was somit ja auch (so sehe ich es jedenfalls) nicht widerlegen kann dass nach dem Update mit den neuen Zentralen und Meldern eben genau diese frühere "Schwachstelle" nun überarbeitet ist.
Und es ist ja auch nicht so dass die neuen Zentrale komplett inkompatibel
sind mit der existierenden Melder-Hardware.

Gruß
"Topy"
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28-02-2019, 18:00
Beitrag: #27
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Jetzt muss ich aber mal was fragen, so für die ganz Doofen wie mich Tongue

Worin genau liegt jetzt der Vorteil, dass ein BWM oder Türkontakt nicht nur senden, sondern auch empfangen kann? Huh
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28-02-2019, 19:09
Beitrag: #28
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(28-02-2019 18:00)Marianne Sommer schrieb:  Jetzt muss ich aber mal was fragen, so für die ganz Doofen wie mich Tongue

Worin genau liegt jetzt der Vorteil, dass ein BWM oder Türkontakt nicht nur senden, sondern auch empfangen kann? Huh

Dies hat mehrere Vorteile. Das gesendete Signal des Melders wird zusätzlich durch die Zentrale quittiert. Beim Ausbleiben der Quittierung wird das Signal erneut gesendet. Ich kenne das Jablotron Funkprotokoll nicht im Detail, jedoch wird es bei unidirektionalen Funkmeldern teils so gehandhabt, dass das Signal mehrfach gesendet wird (Widerholungssendung). Jedoch besteht hier aufgrund der vielen Störquellen nach wie vor die Gefahr, dass das Signal nicht von der Zentrale empfangen wurde.

Zudem weiß der Melder auch den Status der EMA (Scharf / Unscharf). Bidirektionale Bewegungsmelder senden dann im unscharfen Zustand z. B. nicht jede Aktivierung, was eine höhere Batterielebensdauer ermöglicht.

Bei Rauchwarnmeldern besteht zudem die Möglichkeit der Vernetzung sowie auch die Sirene parallel bei Einbruch mit zu nutzen.

Facherrichter für Sicherheitstechnik in RLP / NRW / Hessen.
Arrow Einbruchmeldeanlagen - Videoüberwachung - Perimeterschutz - Sicherheitsnebel
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28-02-2019, 19:17
Beitrag: #29
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Stimmt, das macht Sinn. Vielen Dank für die Info.
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28-02-2019, 20:54
Beitrag: #30
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(28-02-2019 19:09)SafeHome Moritz schrieb:  ... Jedoch besteht hier aufgrund der vielen Störquellen nach wie vor die Gefahr, dass das Signal nicht von der Zentrale empfangen wurde.

Ohne das jetzt endlos vertiefen zu wollen, aber die (eventuell) "vielen Störquellen" sind ja für bidirektionale Melder ebenso vorhanden wie für unidirektionale.
Wenn nicht quittiert wird, sendet der bidirektionale Melder erneut (ist ja sinnvoll) - was aber wenn diese "vielen Störquellen" dann immer noch da sind? Dann ergeht es ihm quasi genau wie dem unidirektionalen Melder ... und er kann nichts dagegen tun. Ein System wie es Telenot anwendet hat den Vorteil, dass der Funk in verschiedene Bereiche innerhalb des genutzten Frequenzbandes "verlagert" werden kann - das minimiert die Gefahr durch die "vielen Störquellen" zwar ein wenig, setzt aber voraus, dass die Störquellen nicht zu stark sind und der Melder auch mitbekommt wann er den Kanal wechseln soll.
Und (auch wenn es im normalen Alltag eher unwahrscheinlich ist) bei einem Jamming-Angriff ist es egal ob der Melder uni- oder bidirektional arbeitet ... wenn das Signal nicht durchkommt, kommt es nicht durch - auch wenn der Melder fünfmal sendet ... der nötige Alarm bzw. die Störungs- oder Sabotagemeldung muss in jedem Fall von der Zentrale initiiert werden.

Ich sehe die größten Vorteile bidirektionaler Funkmelder primär darin, dass sich die Melder über die Zenbtrale parametrieren lassen und im Alltag immer genau den tatsächlichen Zustand des Systems kennen (Dual Melder z. B. könnten dann ihre Radar / Mikrowellenkomponente abschalten, akustische Glasbruchmelder entkoppeln ihr Mikrofon usw.).
Das dabei eine längerere Batterielebensdauer erzielt wird, ist leider oft Wunschdenken, denn bidirektionale Melder müssen dafür ja ihren Empfänger permanent in Stand by haben und dieser Verbrauch ist im Regelfall höher als ein paar "unnötige", anderthalb Sekunden lange, Funksignale am Tag.
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28-02-2019, 21:20
Beitrag: #31
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Sorry, aber du hast es auch nicht gecheckt....
Bei einem bidirektional Funk-System wird in einem gewissen Zeitintervall welchen die Alarmzentrale bestimmt, ein Melderabfragezyklus gestartet.
Kurz: Die Zentrale schreit, seit ihr alle da und die Melder antworten.
Je länger der Zyklus, desto länger lebt die Batterie.
Also könnte ich da jetzt nicht so einfach einen Melder aus dem System entfernen.
Natürlich sind auch von Funkalarmprofi erwähnten Vorteile auch möglich.
Aber außer scharf unscharf wird bei Telenot nichts geschaltet.
Unidirektional ist dann eben ein wenig taub, der Melder sendet bei Auslösung und Ende, wenn ich ihn aus dem System entferne passiert nada. Null. Zero!
Inwieweit bei der Jablotron das Funkfeld überwacht wird weiß nicht, bei Telenot erfolgt das auf allen 12Kanälen, aber will da jetzt auch nicht mehr weiter darauf eingehen.

Bis 2023 cu@all
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28-02-2019, 21:28
Beitrag: #32
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Was für ein konstruktiver Beitrag.
Rauchst du oder trinkst du zuviel?
Das was du da schreibst, weiss hier jeder.
Es geht um die positive Bidirektionalität neuer Anlagen.
Alle wissen, dass Telenot in Bezug auf schnelle Innovation in etwa so schnell ist wie ne österreichische Schnecke.
Husch husch, war das Schneckerl furt.
Also erzähl was neues und was fundiertes. Das ist langweilig.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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28-02-2019, 22:19
Beitrag: #33
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
@ FAP:

Sehr gut ergänzt. Mit Störquellen meinte ich verständlicherweise nicht nur das Thema Jamming. Hier hätte die Einkanal bidirektionale Kommunikation gegenüber einer unidirektionalen Kommunikation in der Tat keinen Vorteil. Immerhin wird bei Funk-Störquellen ein Meldungsverlust bei bidirektionalen Komponenten erkannt.

Das Thema Parametrierung direkt über die Zentrale ist natürlich ne feine Sache.

Die inkompetenten Beiträge des Kollegen SafeTech mit seiner Jugend Ghetto Schreibweise werde ich zukünftig wohlwollend ignorieren. Aber wenn ich seinen Beitrag richtig interpretiere, werden wir für die nächsten 4 Jahre wieder Ruhe haben. Smile

Facherrichter für Sicherheitstechnik in RLP / NRW / Hessen.
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01-03-2019, 08:57
Beitrag: #34
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Infos zum Thema "bidirektional" Smile Bin jetzt wieder etwas schlauer geworden. Nur …

Weiß jemand, wie das bei den BWM und Türkontakten der Secvest funktioniert?

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Melder nur senden können und der Zentrale in regelmäßigen Abständen (alle 4 Minuten?) mitteilen, dass sie noch da sind.

Wenn sich ein Melder länger als 20 Minuten nicht gemeldet hat, gibt es eine Störmeldung. Von daher gehe ich bisher davon aus, dass die Melder NICHT "bidirektional" sind. HuhDodgy
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01-03-2019, 09:30
Beitrag: #35
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(28-02-2019 21:20)SafeTech schrieb:  Die Zentrale schreit, seit ihr alle da und die Melder antworten.
Je länger der Zyklus, desto länger lebt die Batterie.

Dann läuft aber bei den Telenot Funkkomponenten einiges falsch ... denn eine lange Batterielebensdauer zählt wahrlich nicht zu deren Stärken Wink ... schau' Dir mal die Tyxal von Delta Dore an - die kommen mit einer nur ein Drittel so großen Batterie trotz regelmässiger Satusmeldung und Funküberwachung auf 10 Jahre (und das mit unidirektionalen Meldern Angel)


(28-02-2019 21:20)SafeTech schrieb:  Unidirektional ist dann eben ein wenig taub, ..., wenn ich ihn aus dem System entferne passiert nada. Null. Zero!

Achtung ... wieder gefährliches Halbwissen.
Auch einfachere Funkalarmsysteme haben inzwischen eine Statusüberwachung, das heisst, die Zentrale erwartet alle X Minuten eine routinemässige Meldung ihrer Melder - bleibt die aus, gibt die Anlage eine Störmeldung aus.


(28-02-2019 21:20)SafeTech schrieb:  Inwieweit bei der Jablotron das Funkfeld überwacht wird weiß nicht, ...

Dann pass' auf und lerne: ja das tut sie (wie einige andere modernere Funkalarmsysteme auch).


(01-03-2019 08:57)Marianne Sommer schrieb:  Wenn sich ein Melder länger als 20 Minuten nicht gemeldet hat, gibt es eine Störmeldung. Von daher gehe ich bisher davon aus, dass die Melder NICHT "bidirektional" sind. HuhDodgy

Korrekt.


(28-02-2019 22:19)SafeHome Moritz schrieb:  Immerhin wird bei Funk-Störquellen ein Meldungsverlust bei bidirektionalen Komponenten erkannt.

Das wird er auch bei unidirektionalen Verbindungen wenn die Zentrale auf das Ausbleiben der Statusmeldung reagiert. Das ist keine Hexerei und findet heute in vielen Funksystemen der etablierten Hersteller statt.
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01-03-2019, 09:58
Beitrag: #36
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Genau dieses fundiert stehengebliebene Fachwissen schleicht sich ein, wenn man stumpf einem Hersteller und deren Politik vertraut.
Man verliert den Bezug zur Aktualität.
Warum man sich dann so gegen das Weiterbilden wehrt, erschliesst sich mir nicht. vielleicht will man das nicht von Foristen hören. Lightbulb
Deswegen ist Lesen, Verstehen und Weiterbilden heute eines der elementaren Dinge moderner Betriebsführung.Angel
Das gilt sowohl für die Chefetage als auch für die Ausführenden.
Wir wenden hierzu sehr viel Zeit und Geld auf.

Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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01-03-2019, 13:26
Beitrag: #37
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Hallo!

Hier geht ja die Post abBig Grin

Vielen Dank erstmal für die hilfreichen Tipps
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01-03-2019, 14:26
Beitrag: #38
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Big Grin netter Thread

also: bidirektional heisst erst mal nur, das die Komponente senden UND empfangen kann. Nicht mehr, nicht weniger. WAS sie sendet und empfängt unterscheidet sich bei jedem Hersteller/Produktserie. Das kann eine Quittierung sein, das kann eine Statusübermittlung wie unterschiedlicher Betriebsmodus des Melders bei scharf/unscharf sein, das kann die Aktivierung des Gehtests sein, das kann aber auch ein Firmwareupdate per Funk sein... oder eine Kombination von mehreren dieser Punkte. Da hilft es, die Unterlagen genau zu studieren oder jemanden zu fragen, der sich auskennt. Ansonsten ist "bidirektional" erst mal ein Marketingwort, das (fast) nichts über die Leistungsfähigkeit aussagt.
Auch brauchbare unidirektionale Systeme sind nicht so ohne weiteres sabotierbar, da Sabotageauslösung sofort übertragen wird. Auch Jamming würde sofort detektiert. Kein ernstzunehmender Hersteller wartet da auf das Pollingsignal. In solchen Feinheiten *hust* unterscheiden sich brauchbare Systeme von Baumarktware.

Satel Videotutorials: https://www.youtube.com/c/aslademcogmbh
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01-03-2019, 19:49
Beitrag: #39
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Rauchst du oder trinkst du zuviel?
Das was du da schreibst, weiss hier jeder.
Weder noch.
Okay? Jeder, aha.

(01-03-2019 08:57)Marianne Sommer schrieb:  Wenn sich ein Melder länger als 20 Minuten nicht gemeldet hat, gibt es eine Störmeldung. Von daher gehe ich bisher davon aus, dass die Melder NICHT "bidirektional" sind. HuhDodgy
Gehört sie auch zu jeder?

(28-02-2019 22:19)SafeHome Moritz schrieb:  Immerhin wird bei Funk-Störquellen ein Meldungsverlust bei bidirektionalen Komponenten erkannt.
Gehört er auch zu jeder?

(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Alle wissen, dass Telenot in Bezug auf schnelle Innovation in etwa so schnell ist wie ne österreichische Schnecke.
Husch husch, war das Schneckerl furt.
Alle und Jeder wie spannend.
Wie ich schon Anfangs erwähnt habe, Funk ist nur ein Notlösung, so wie dein Nick
Innovation?
(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Jablotron hat bidirektionale Melder ... noch nicht lange, aber eben inzwischen lieferbar. Explizit beworben wurde das m. E. heute und auch früher nicht (kannst mir aber gern das Gegenteil beweisen).
Ist das Innovation?
Dass Jablotron jetzt ein bidirektional System auf dem Markt bringt, das gab es bei Telenot schon 1996.
Und was mache ich eigentlich dann mit dem alten Jablotron System, wieder mal in den Müll werfen?
Ist das Innovation?
Oder die bellende Sirene von Daitem *lol* das ist damit man wieder mal was neues präsentieren kann.


(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Dann läuft aber bei den Telenot Funkkomponenten einiges falsch ... denn eine lange Batterielebensdauer zählt wahrlich nicht zu deren Stärken Wink
Die laufen seit 5 Jahren, kleiner könnten Sie sein, das stimmt.

(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  schau' Dir mal die Tyxal von Delta Dore an - die kommen mit einer nur ein Drittel so großen Batterie trotz regelmässiger Satusmeldung und Funküberwachung auf 10 Jahre (und das mit unidirektionalen Meldern )
Hast du das schon ausprobiert?


(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Auch einfachere Funkalarmsysteme haben inzwischen eine Statusüberwachung, das heisst, die Zentrale erwartet alle X Minuten eine routinemässige Meldung ihrer Melder - bleibt die aus, gibt die Anlage eine Störmeldung aus.

Kann ein Funkalarmprofi diese Signal empfangen, kopieren und selbst zur Anlage senden? Cool

(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Dann pass' auf und lerne: ja das tut sie (wie einige andere modernere Funkalarmsysteme auch).
Jawohl Herr Lehrer Big Grin, das dachte ich mir fast, nur wusste ich es nicht, danke.


(01-03-2019 09:58)funkistnichtalles schrieb:  Genau dieses fundiert stehengebliebene Fachwissen schleicht sich ein, wenn man stumpf einem Hersteller und deren Politik vertraut.
Man verliert den Bezug zur Aktualität.
Warum man sich dann so gegen das Weiterbilden wehrt, erschliesst sich mir nicht. vielleicht will man das nicht von Foristen hören.
Deswegen ist Lesen, Verstehen und Weiterbilden heute eines der elementaren Dinge moderner Betriebsführung.
Das gilt sowohl für die Chefetage als auch für die Ausführenden.
Da stimme ich Dir voll und ganz zu, man lernt nie aus.

(24-02-2019 20:47)timbaum schrieb:  Hallo

Nicht Sachen schreiben ohne Wissen.
Der Server steht in Deutschland.

Gruss Tim


(27-02-2019 00:22)Schuko66 schrieb:  Hallo Leute!
Habe vor zwei Jahren eine JA-101KR verbaut und seit ein paar Monaten schickt die Anlage unmotiviert SMS nach Tschechien. Die Fehlermeldung habe ich rausgenommen, hat aber auch nichts gebracht.
Mein Kunde ist schon sauer, er zahlt etwa 130.- Euro im Monat!
Was kann ich tun? Hat jemand einen Tip?
Gruß,
Schuko

Dann erklär mir mal das.
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01-03-2019, 20:26
Beitrag: #40
RE: EZM für EFH - Ja-100 oder Telenot?
Also erstmal solltest Du lernen richtig zu zitieren ...
In diesem Fall ist es nicht wirklich schlimm, da ich mit funkistnichtalles einer Meinung bin, aber normalerweise gehört es sich nicht, die Namen der Autoren in den Zitaten auszutauschen.

(01-03-2019 19:49)SafeTech schrieb:  Dass Jablotron jetzt ein bidirektional System auf dem Markt bringt, das gab es bei Telenot schon 1996.
Und was mache ich eigentlich dann mit dem alten Jablotron System, wieder mal in den Müll werfen?

Das selbe, das Du mit einer älteren Telenot Anlage machst - weiter betreiben so lange sie läuft.
Wenn Du irgendwann in den Genuss aller neuen Melder und / oder Funktionen kommen willst, dann musst Du (wie bei Telenot auch) eben eine neue Anlage kaufen. Aber im Gegensatz zu Telenot, wo man nach der Umstellung des Funkverfahrens von "MCTS" auf "MCRT" im Jahre 2009 keine Kompatibilität zu den alten Meldern hatte, sind die neueren Jablotron Zentralen zu den alten Meldern kompatibel ... (klassisches Eigentor - 1:0 für mich).


(01-03-2019 19:49)SafeTech schrieb:  Hast du das schon ausprobiert?

Ja - mit der Vorgängerbaureihe. Die aktuelle Tyxal + gibt es noch keine 10 Jahre, ich bin aber optimistisch. (2:0 für mich)


(01-03-2019 19:49)SafeTech schrieb:  Oder die bellende Sirene von Daitem *lol* das ist damit man wieder mal was neues präsentieren kann.

Das Bellen ist jetzt wirklich nicht der Hit - aber alle reiten darauf rum und keiner erwähnt, dass da auch 4 verschiedene Sprachansagen in diversen Sprachen möglich wären. Ich habe einige dieser Sirenen verbaut - und bei keiner einzigen das Hundegebell aktiviert, bekomme aber in Abständen immer mal wieder Videos von unseren Kunden, die zeigen wie die Einbrecher zusammenzucken wenn sie angequatscht werden und dann ratz fatz die Biege machen Big Grin


(01-03-2019 19:49)SafeTech schrieb:  
(01-03-2019 09:30)Funkalarmprofi schrieb:  Dann läuft aber bei den Telenot Funkkomponenten einiges falsch ... denn eine lange Batterielebensdauer zählt wahrlich nicht zu deren Stärken Wink
Die laufen seit 5 Jahren, kleiner könnten Sie sein, das stimmt.

Das glaube ich Dir nicht.
Bei korrekter Programmierung und "normalem" Betrieb kommst Du im Schnitt auf 2 Jahre ... wenn alles gut geht.


(01-03-2019 19:49)SafeTech schrieb:  Kann ein Funkalarmprofi diese Signal empfangen, kopieren und selbst zur Anlage senden? Cool

Ich hoffe für Dich, das diese Frage jetzt nicht ernst gemeint ist - wir reden hier nicht von ABUS, LUPUS oder irgendwelchen Baumarktsystemen ... auf Grund einer eigenen Verschlüsselung bist Du mit einer Replay-Atacke sowohl bei Jablotron (übrigens auch schon bei der JA80 / Oasis) als auch bei einer Daitem (alles nach der D14) komplett chancenlos. Bei ABUS ist der Funk (soviel ich weiss) immer noch unverschlüsselt, bei Lupus bemüht man sich um Nachbesserung und hat schon diverse Komponenten upgegradet. Das war jetzt so eine Art "11 Meter" für mich ... steht inzwischen 3:0.

Merkst Du eigentlich selbst, wenn Du über Dinge redest, von denen Du keine Ahnung hast?

Inzwischen befinden wir uns in der Nachspielzeit - und weil ich einen Beitrag korrekt zitieren kann und Deine geistigen Ergüsse relativ einfach widerlegen konnte, beende ich das ungleiche Spiel mit 4:0.

Wenn Du weiter so laienhaft spielst, wirst Du wohl bald absteigen ...
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