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Einstieg/Teilrealisierung
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12-01-2026, 22:44
Beitrag: #1
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Einstieg/Teilrealisierung
Hallo zusammen,
der Hausbau ist fertig, bei den Außenanlagen ist Licht am Ende des Tunnels - da richtet sich der Blick bei der To-Do-Liste langsam auf andere nicht unwichtige Dinge wie eben die Überwachung. Üblicherweise beschäftige ich mich intensiv mit den Dingen und treffe dann eine Auswahl, damit ich auch weiß, was ich mir da kaufe und damit selbständig umgehen kann. Beim Thema Kameraauswahl bzw. Komplettkonzept sehe ich jedoch langsam ein, dass dieser Weg hier nicht so wirklich ohne fachliche Unterstützung funktioniert. Tiefer angeschaut habe ich mir Modelle von Hikvision und Dahua. Seiten wie von Hikvision schreien allerdings geradezu, dass der Endanwender dort eher nicht erwünscht ist. Daher freue ich mich, wenn sich hier jemand findet, der mich unterstützt bzw. begleitet. Um das gleich vorweg zu nehmen: dass eine vollständige Planung und Begleitung nicht kostenlos ist, das ist mir bewusst. Auch habe ich keinerlei Problem damit, bei einem Anbieter hier zu kaufen. Bei einem Blick in die Schaufenster (offline oder online) der lokalen "Experten" kommen bei mir Zweifel an dessen wirklichen Kompetenzen auf, da habe ich hier mehr Vertrauen. Insgesamt geht es um eine Planung für eine Grundstücksüberwachung von 3 Bereichen mit 3, vielleicht 4 Kameras. Momentan würde ich gerne mit einer Kamera für den einfachsten Bereich anfangen, die Innenüberwachung der Garage (Plan in der Anlage). Warum: Einerseits finanziell, vor allem aber will ich zunächst verschiedene Integrationen testen und komme zeitlich aktuell gar nicht dazu, das für alle Bereiche zu tun. Anforderungen: geschützte Innenraumüberwachung, PoE vorhanden, beide Bereiche der Garage sind mit Präsenzmeldern ausgestattet, so dass bei Anwesenheit auch stest Licht vorhanden ist, Nachtfarbe ist nicht erforderlich, ereignisgesteuerte Aufzeichnung und Livebild reichen prinzipiell. technisch: vorhanden ist ein QNAP TS-855eU, das eigentlich auch mit dem Gedanken beschafft wurde, die QNAP Software QVR Pro zu nutzen. Ob das tatsächlich sinnvoll ist, kommen mir langsam Zweifel. Auf dem NAS läuft IP-Symcon, in das die Kamerabilder integriert werden sollen. Dort steht ein Modul zur Verfügung, das ONVIF nutzt/voraussetzt. Beides würde ich gerne in Ruhe mit einer Kamera testen, um dann nochmal eine Entscheidung bspw. pro/contra NVR zu treffen und das verfügbare Budget für die anspruchsvolleren Bereiche auszuloten. Natürlich auch dahingehend, welchem Mehrwert für KI-Funktionen ein eigenständiger NVR bietet. Haus, Garage und Außenbereich sind mit KNX ausgerüstet, für die Kameras stehen in der Garage 4 PoE-Anschlüsse zur Verfügung. baulich: Montage Decke oder Wand ist möglich. Eine lückenlose Abdeckung ist nicht zwingend erforderlich. Am wichtigsten ist der Türbereich und dessen Umgebung, da die Tür häufig unverschlossen ist. Das schließt aus meiner Sicht die räumlich ideale Kameraposition über der Türe aus. Als Gesamtbudget schweben mir nicht wesentlich mehr als 1.500€, maximal 2.000€ vor. Falls das nicht geht, dann würde ich eher an den Features streichen. Ich hoffe, ich habe alle notwendigen Infos angegeben, sonst einfach nachfragen und freue mich über Vorschläge/Angebote. Damit ihr vielleicht eine bessere Vorstellung bekommt, stelle ich beide Pläne ein. Es soll aber jetzt erstmal nur um die Garage gehen. Vielen Dank! |
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13-01-2026, 11:47
Beitrag: #2
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Du solltest dich dennoch entscheiden, in welche Schiene das gehen soll, Dahua oder Hik.
Ich persönlich bin momentan hin und her gerissen, ich kann mich nicht entscheiden, welches Produktportfolio in Summe für mich und meine Kundschaft die bessere Entscheidung ist. Die Diskussion mit den chinesischen Staatskonzernen bleibt ja bestehen. Ob Dahua da so entscheidend besser ist, sei dahingestellt. Nach aussen hin vielleicht ja, im Innenverhältnis schauen wir da besser nicht hin. Soviel zur politischen Seite, die ja für so manchen ein Thema ist. Im Produktportfolio ziehe ich dennoch HIk vor, da mich dahua vom Support her nicht überzeugt. Gerade was Airshield angeht, wurde alles versprochen, was fehlt und nix gehalten. Bei Hik habe ich da echt keine Probleme, auch eine FW für eine gewisse Anwendung zu bekommen. Da scheint es tatsächlich darauf anzukommen, wen du zugewiesen bekommst und ob und wie der sich dann einbringt. Fazit: ich werde den Rest meiner Arbeitstechnischen Tage bei Hik bleiben, erstens weil ich mich da auskenne und ich mich dort besser aufgehoben fühle-. (Immer aus Errichtersicht gesehen, wohlgemerkt. ) Zu den 2000 Eus, die sollten mit dem gewissen Eigenanteil realistisch sein, wenns nicht gerade die DeepinviewSerie mit sämtlichen Zusatzfunktionen sein soll. Kommt auch darauf an, was in der Garage steht... Ein höherwertiges Fahrzeug verdient auch kein 0815 Material... In meinem AMG werkelt seit dem Jahreswechsel eine Furie Reizgasanlage. Den klaut mir keiner... Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung! Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe) |
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13-01-2026, 13:03
Beitrag: #3
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
(13-01-2026 11:47)funkistnichtalles schrieb: Im Produktportfolio ziehe ich dennoch HIk vor, da mich dahua vom Support her nicht überzeugt. Gerade was Airshield angeht, wurde alles versprochen, was fehlt und nix gehalten. Bei Hik habe ich da echt keine Probleme, auch eine FW für eine gewisse Anwendung zu bekommen. Da scheint es tatsächlich darauf anzukommen, wen du zugewiesen bekommst und ob und wie der sich dann einbringt. Da gebe ich Dir Recht, der Support ab Hik direkt ist besser als bei Dahua, vor allem dann wenn es richtig knifflig wird. Ich hatte das Glück, vor einigen Jahren auf der Security einen Entwickler von Dahua kennen zu lernen, der im Werk Hangzhou arbeitet und mit dem ich mehrmals im Jahr in Kontakt stehe, wenn es um Machbarkeit geht. Du musst aber erwähnen, dass weder Hik noch Dahua und Axis für den Endanwender überhaupt nicht erreichbar sind. Da ist überhaupt nichts zu machen und Support gibt's nur über den Verkäufer. Planung + Verkauf - Remote Installationen Alarm + Videotechnik + Zutritt einbruchschutz-siegen.de |
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13-01-2026, 13:16
Beitrag: #4
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Und ich hoffe, das bleibt auch so!
Die Chinesenüberschwemmung hatten wir ja schon Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung! Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe) |
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13-01-2026, 20:30
Beitrag: #5
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
(13-01-2026 11:47)funkistnichtalles schrieb: Du solltest dich dennoch entscheiden, in welche Schiene das gehen soll, Dahua oder Hik.Momentan fehlt mir eine objektive Grundlage, was der eine konkret besser kann als der andere. Subjektiv bin ich bei Hik. Das liegt aber nur daran, dass mir die Marke seit vielen Jahren positiv bekannt ist und ich schon Berührungspunkte hatte, als ich mich vor einigen Jahren dienstlich mit professioneller/militärischer Überwachungstechnik im mittleren 6-stelligen Bereich beschäftigt habe. Das ist für mein Vorhaben aber nun nicht wirklich aussagekräftig. Benannt habe ich die beiden vor allem, um eine Abgrenzung zu Reolink, Eufy & Co. zu ziehen. funkistnichtalles schrieb:Zu den 2000 Eus, die sollten mit dem gewissen Eigenanteil realistisch sein, wenns nicht gerade die DeepinviewSerie mit sämtlichen Zusatzfunktionen sein soll.Aufbau mache ich in jedem Fall selbst und die Installation, soweit das realistisch möglich ist, auch. Ich will das Ding ja später auch bedienen und anpassen können. Unterstützung dort, wo es insgesamt sinnvoll ist. funkistnichtalles schrieb:Kommt auch darauf an, was in der Garage steht... Ein höherwertiges Fahrzeug verdient auch kein 0815 Material...Es geht mir insgesamt nicht um ernsthafte Alarmtechnik. In erster Linie Liveansichten vom Grundstück. Ich hatte aber schon mehrfach Ablage von beschädigten Paketen in und vor der Garage, so als Beispiel. Um das Auto mache ich mir deshalb weniger Sorgen als um die Baugeräte, die man wegtragen kann. Nochmal, die Türe ist überwiegend unverschlossen. Einzig wirklich relevantes Objekt ist die Gartenhütte, die hätte ich tatsächlich gerne ernsthaft überwacht, da dort teure Technik gebunkert wird. Beim restlichen Grundstück geht es mehr um Interesse an Tierbewegungen u.ä.. Vielleicht hilft das bei der Einordnung, auch wenn das vom hier relevanten Thema der Garage wegführt. (13-01-2026 11:47)funkistnichtalles schrieb: ... wenns nicht gerade die DeepinviewSerie mit sämtlichen Zusatzfunktionen sein soll.Da fängt das Problem eben schon an. Ich kann mir Modelle mit verschiedenen technischen Daten herauspicken und danach filtern, ob die für mich passend sein könnten. Dann bleiben vielleicht noch 20 Modelle übrig, bei denen die Herstellerangaben mir keinen Aufschluss darüber geben, wie sie sich überhaupt relevant unterscheiden und ob ich mir gerade Kameras für 150€ oder 1500€ anschaue - sofern die Modellsuche nicht zu einem Händler mit Preisangaben führt. Das ist extrem anstrengend, führt nicht wirklich zum Erfolg (man kann bei Hik nichtmal nach Brennweiten oder Bildwinkeln filtern) und scheint offensichtlich so vom Hersteller beabsichtigt zu sein. Tatsächlich fand ich z.B. die DS-2CD6W65G1-IVS interessant - bis ich den Preis gefunden habe. Auch die DS-2CD2383G2P-LISU/S(L)(RB) finde ich spannend. Ich habe aber nicht herausfinden können, ob das meine Anforderungen abdeckt oder ob ich das alles gar nicht brauche. Und wenn, welche Auflösung für mich besser ist. Oder vielleicht die DS-2CD2347G2P-LSU/SL. Dort finde ich aber nicht heraus, was sie überhaupt von der vorgenannten unterscheidet. Daher meine längere Vorrede, weil sich die erste Kamera möglichst in den Gesamtaufbau später einfügen und keine Entscheidungen abschneiden soll, wenn ich mir z.B. hinsichtlich NVR Freiheiten offenhalten will. |
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13-01-2026, 21:53
Beitrag: #6
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Vergiss die Kameratechnik von vor 5 Jahren. Kein Vergleich zu dem, was heute zu kleinem Preis geleistet wird.
Mir fällt auf, dass du allesamt Fixobjektivmodelle auswählst. Die 180 Grad Kams haben einen guten Winkel, wenn man mit der Krümmung klarkommen will. Diejenigen, die du ausgewählt hast, haben z.b kein Ir sondern Weisslicht, das ist nicht jedermann Sache. Ich habe die 180 Grad Kams gerne an Rückseiten von Werkstattgebäuden, da wo es eben auf saubere Detektion ankommt. Dies funktioniert mittlerweile bei (fast) jeder Kamera für den Privatgebrauch,dei du ausgewählt hast. absolut ausreichend. die Zahl zwischen 2387 bedeutet Serie und Auflösung, manchmal aber auch den Objektivwinkel ![]() Da hilft es wirklich nur vergleichen, vergleichen, vergleichen. Dennoch gebe ich dir den Tipp mit Varioobjektiv. Du eröffnest dir mehr Möglichkeiten. Kombi mit Thermal scheint für dich kein Thema zu sein, oder scheitert das an deiner Preisfrage. In meiner Garage werkeln zwei Thermal Kams, gerichtet auf die Autos und sichern so die Brandabsicherung, falls da dennoch mal was passiert. Die Autos sind mir egal, ich will nur ausm Haus kommen, gerade wenn giftige Dämpfe während der Schlafphase das herumwabern anfangen... Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung! Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe) |
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13-01-2026, 22:53
Beitrag: #7
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
ok, ich sehe du verstehst mein Problem
![]() Zitat:Vergiss die Kameratechnik von vor 5 Jahren. Kein Vergleich zu dem, was heute zu kleinem Preis geleistet wird.Den Hinweis verstehe ich nicht. Sind die von mir genannten Beispiele veraltet? Welches wären denn neuere? - gut, bei manchen steht "neu" dran ![]() Mit dem Weißlicht ist vollkommen richtig, da habe ich bei den Beispielen jetzt nicht aufgepasst. Gewünscht ist dort normales IR. Das mit dem Fixobjektiv war wohl bewusst so. Vielleicht aus Ahnungslosigkeit heraus. Wie kann ich mir das vorstellen? Es ist dann ja nur ein Teilbereich überwacht und ich sitze nicht vor dem Monitor und steuere die Kamera. Zitat:Kombi mit Thermal scheint für dich kein Thema zu sein, oder scheitert das an deiner Preisfrage.Ist das eine Feststellung oder Frage? Ich hatte die letzten Tage mir ein paar angesehen. Man findet aber nur ganz wenige Preise und die waren dann weit 4-stellig. Deswegen habe ich dann nicht weiter dort gesucht. Ich werde mal noch weiter fleißig vergleichen. Hast du aus dem Bauch heraus ein Modell im Kopf damit ich eine Vergleichsbasis habe? Oder wenigstens eine konkrete Modellreihe, damit die Auswahl etwas eingeschränkt ist? |
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Heute, 15:40
Beitrag: #8
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
So, ich habe nochmal ein wenig Recherche betrieben… Herausgekommen sind verschiedene Kandidaten, vielleicht will sich ja noch jemand dazu äußern.
Kandidaten 1+2: DS-2CD2383G2P-LISU/SL und DS-2CD2346G2P-ISU/SL Beide mit 180° Sichtfeld und wohl auch die einzigen beiden, die in Betracht kommen. Erstere die modernere Version, ansonsten weitgehend vergleichbare Leistungsdaten. Vorteil wäre die lückenlose Überwachung des Innenraums. Nachteile: Wie nachteilig die einzig sinnvolle Montageposition irgendwo über der Tür für die Verzerrung wirklich ist, kann ich nicht sagen. Identifizierung wird mit dem Aufnahmewinkel natürlich nicht möglich sein. Bei beiden ist der Sensor verhältnismäßig klein. Belastbare Preise konnte ich nur für die zweite auftreiben. Kandidat 3: DS-2CD2H86G2-IZS Moderne Turret mit Variofokus und bis zu 108° Bildfeld. Könnte ich in der SO-Ecke aufhängen und damit nur einen Teil des Nebenraums unüberwacht lassen. Aufnahmequalität an der Tür wird wesentlich besser sein, die Fenster sind weitestgehend drauf. Größerer Sensor und recht lichtempfindlich und sehr hohe Identifikationsreichweite. Preislich allerdings schon grenzwertig wenn ich davon ausgehe, dass ich an dieser Stelle die ganzen Zusatzfunktionen eher nicht brauche und mit den übrigen Kameras im Budget bleiben will. Kandidat 4: DS-2CD2786G2H-IPTRZS Moderne Domekamera, Variofokus mit bis zu 112° Bildfeld. Da im Innenraum verbaut, sollte die Bauart kein Nachteil sein. Großer Sensor, sehr lichtempfindlich, sehr hohe Identifikationsreichweite. Preislich aber wohl schon zu teuer als Baustein im Gesamtpaket. Kandidat 5: DS-2CD1743G2-IZ(S) Value-Serie nach dem Motto, was hat Hik denn im untersten Preissegment. Kleinster Sensor, nur 4MP Auflösung, Variofokus mit bis zu 95° Bildfeld. IR und Schnittstellen werden geboten, ansonsten kaum Zusatzfunktionen. Eigentlich im Sinne der Anforderungen am nächsten dran und preislich natürlich attraktiv. Inwiefern sich die Bildqualität insgesamt unterscheidet kann ich natürlich ohne direkten Vergleich nicht bewerten. Etwas irritiert bin ich über die Angabe der Sprachen: englisch und ukrainisch??? So, was sagen die Experten? Was wäre im Hinblick auf das Gesamtprojekt die bessere Wahl? Oder doch nochmal Rolle rückwärts und bei Dahua von vorne suchen? Ich habe das Gefühl, dass die Verfügbarkeit und auch die Preisgestaltung tendenziell besser sind, aber wie immer kann der Eindruck natürlich täuschen. Eine Mischung will ich eigentlich vermeiden. |
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Heute, 17:03
Beitrag: #9
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Ich beteilige mich an solchen Projekten i.d.R. schon. Hier gibt es aber zwei Dinge, die das bislang verhindert haben.
1. Die Zeichnung, die für mich so aussagekräftig wie ein unbedrucktes Stück Papier ist. 2. Die Preisvorstellung, die aus meiner Erfahrung nicht realisierbar ist, es sei denn man bewegt sich in der reinen "Low Level Consumer Ware" und das ist nicht mein Revier. Allein ein passender Rekorder bei Nutzung einer Hikvision Multifokal Cam mit einer Minimum 4TB NAS Platte kostet in der kleinsten Bauart bereits um die 800,- €. Die IP67 Dosen und Netzwerkstecker liegen nochmal bei ca. 200,- €. Da bleiben noch 500,- bis 1.000,- für die Kameras, was letztlich nichts anderes zulässt, als beim günstigsten Discounter zuzugreifen und selbst bei dem wird's dann äußerst knapp. Planung + Verkauf - Remote Installationen Alarm + Videotechnik + Zutritt einbruchschutz-siegen.de |
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Heute, 17:26
Beitrag: #10
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Zitat:Oder doch nochmal Rolle rückwärts und bei Dahua von vorne suchen? Was ist denn mit der Haustür? Gibt es da (noch nicht in den Beiträgen gesichtet) evtl. eine Videotürsprecheinrichtung mit Abfragemöglichkeiten im Haus und über Handy? Dann wäre Dahua wegen der Positionierung/Ausrichtung des Objektives eher geeignet. Und wenn man dann bei einem Fabrikat bleiben würde (damit das Schwarze-Peter-Spiel nicht stattfindet), wäre m. E. Dahua die bessere Wahl. Das bedeutet aber einen entsprechenden zeitlichen Input um das DIY-Projekt zu realisieren. Ich könnte erzählen, dass 6 Monate nicht ausreichen und dass ohne Ende Lebenszeit verbraten wird, weshalb ich nach jetztiger Kenntnis eher mein DIY-Projekt in erfahrene Hände hätte geben sollen. Wenn man bei der Auswahl der Technik überfragt ist, bei der Realisierung wird es nicht einfacher. Ob Anfragen im Netz, Verschlingen von Youtube-Videos, Durchkämmen von Foren, ... ein einziger falscher Klick (von gefühlt 1000 möglichen) und man sucht sich den Wolf. Meine Erfahrungen in diesem Zusammenhang kannst Du hier im Forum nachlesen. Was bei Dir noch schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass das ganze unter "Teilrealisierung" läuft. Einerseits verständlich, aber: Als Facherrichter (ich zähle nicht dazu ) bedeutet das möglicherweise in der Realität: Liefere mir eine Kamera und ich darf dich bei den Problemen der Realisierung (die garantiert auftreten!) kontaktieren, bis das Ganze läuft. Die restlichen Kameras kauf ich mir dann günstig im Netz, muss die dann ja nur noch einpflegen und kenne ja die Fallstricke, weil mir der Facherrichter bei der ersten Kamera alles zeigte.Genau das ist der Grund, warum sich keiner darum reißt, Dir alles auf dem Silbertablett zu liefern. Die armen Facherrichter haben schon so oft Le(e)/(h)rgeld bezahlt, die das sicher ungern zugeben. Sicherlich ist es aus Sicht des Hilfesuchenden verständlich (das kann ich absolut nachvollziehen, denn ich war und bin auch eine von denen), dass man nicht 500 oder 1000 Euro in den Sand setzt, aber es wird eben nicht nur die Hardware sondern auch das Wissen mit verkauft. Ganz anders sieht es aus, wenn Du nicht eine Teilrealisierung umsetzt, sondern sämtliche 3,4 oder 5 Kameras, ein NVR, eine Türstation und zwei Abfragemonitore kaufst. Da wird Dir jeder Facherrichter einen Preis machen und Dich informell so unterstützen, dass das nachher auch läuft. Wobei, ganz pfiffige Zeitgenossen der Geiz-ist-Geil-Fraktion sind jetzt schon so frech, sagen nach 14 Tagen Rückgaberecht, das der Kram nicht funktioniert und bestellen im Netz bei irgendwelchem Kistenschieber die gleiche Hardware für weniger Geld. Das Wissen haben sie ja beim ersten Kauf erworben und natürlich nicht der Retoure beigefügt. ![]() Es steht mir absolut nicht zu, irgendwelche Fragesteller zu diskreditieren, in irgendwelche Schubladen zu stecken oder zu unterstellen, dass sie so handeln. Es geht mir als offene Nichterrichterin nur darum, dass die Hilfesuchenden den Hintergrund kennen und damit auch verstehen, warum man im Netz - Forum hin oder her - nicht immer die Hilfe bekommt, die man sich erhofft. Bevor ich es vergesse: Als Dank für die Hilfsbereitschaft gibt es dann noch negative Bewertungen (Großkotz, Besserwisser, ...) im Forum oder sogar negative Google-Einträge (bricht mit Insiderwissen in zuvor gesicherte Räumlichkeiten ein). Hätte man besser in die Hose geschi ... Natürlich wünsche ich Dir bei dem Projekt gutes Gelingen. Das klappt auch, nur braucht man viel, viel Zeit. Ehrlich LG Tina
Immer daran denken: Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wobei die Schwierigkeit ist, das schwächste Glied als solches zu erkennen, bevor es andere erkannt haben!
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Heute, 17:42
Beitrag: #11
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RE: Einstieg/Teilrealisierung
Ich habe zu dem Thema meine Gedanken geschrieben. Mehr gibts dazu von meiner Seite nicht zu schreiben.
Das reine Vergleichen von technischen Daten zeigt dir nur, was möglich sein wird. Ich habe hier 2 mp Kams am laufen, die stecken manche 4 mp in den Sack. Da ich mich immer weiter aus der Branche verabschiede und nur noch Bestandskunden oder Empfehlungen verarbeite, hat sich meine Entscheidung, keinen onlineshop zu betreiben, über all die Jahre bewahrheitet. Das was der TE möchte, ist nix weltbewegendes, das nehmen die besseren Consumercams von hik und dahua ohne weiteres mit. Ob am Ende des Tages sein Budget ausreicht, werden wir nie erfahren. Der Fred hat nix technisches, er will nur die Ware empfohlen haben, die er sich dann im Netz zusammenkauft. Ob er dann sogar Schrottware abgreift, merkt er später… siehe Beitrag von Martina. Es ist viel Mist im Netz unterwegs, ist mir klar. Dennoch kaufe ich professionelles Material auch nicht beim Ali, sondern beim Fachhändler. Es gibt Projekte, die gebe ich in die richtigen Hände und / oderschaue interessiert zu. Manchmal gehe ich Geld verdienen, um diese Dinge bezahlen zu können. Schönes Wochenende Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung! Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe) |
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) bedeutet das möglicherweise in der Realität: Liefere mir 