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Einbruch in Gelsenkirchener Sparkassenfiliale. Wie ist das möglich?
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30-12-2025, 13:47
Beitrag: #3
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RE: Einbruch in Gelsenkirchener Sparkassenfiliale. Wie ist das möglich?
Für mich steht jedenfalls nach Sichtung der Berichte und der Filmbeiträge unumwunden fest, dass auch hier wieder Insiderwissen bei den Tätern vorhanden war. Gelegenheitseinbrecher oder welche aus dem Bereich der Beschaffungskriminalität haben eine andere Handschrift. Das waren Profis, die für Ihre Arbeit reichlich belohnt wurden.
Ob Bauplan, Absicherung, Alarmweiterleitung ... , da sind mir einfach zu viele Sachen, die den Täter "in die Hände gespielt haben", denn mit einem Blitz-Einbruch hat das nichts zu tun. Mit etwas Glück, wird man demnächst weitere Informationen der Presse entgegen nehmen. In einem Bericht wurde ausgesprochen, dass der Alarm ausgeschaltet war Ob das so stimmt?Ob es unbedingt nötig war, das Foto zu posten? Im Regal sind zumindest die Mauerreste säuberlich aufgereiht, als wenn man Zeit genug hatte, sauber zu arbeiten. Passt dann zwar nicht die Unordnung auf dem Boden, die vermutlich von einem umgestoßenen Regal stammen könnte oder ob die Polizei bei der Spurenauswertung die Mauerteile im Regal abgelegt haben ![]() Ob man tatsächlich in den Tresorraum der Bank (wo die Beute vermutlich geringer ausgefallen wäre ) oder nur in den Vorraum, in dem die Schließfächer der Kunden sind, vorgedrungen ist, wurde nirgends ausgesagt. Wenn jemand die Örtlichkeiten der Bankenkeller kennt, dann ist dem klar, auf was ich hinaus will, schließlich muss man keine schlafenden Hunde wecken.Dass da so mancher Kunde Angst hat, weil der versicherte Schließfachwert nicht mal annähernd von der Versicherung abgedeckt ist, ist ohne Frage. Selbst wenn man mal die immateriellen Werte der Einlagen außen vor lässt, werden die Kunden nicht ohne Grund in ein Schließfach Valoren der Klasse II einlegen. Schmuck und Edelmetalle sind für mich nachvollziehbar, aber Bargeld gehört aufs Konto (Einlagensicherung je Person und Bank 100.000 €). Wenn für das Gesparte die 100.000 nicht reichen, bedarf es ein Konto bei einer weiteren Bank, um nochmals die Sicherung in Anspruch zu nehmen. Und ganz ehrlich: Für die Leutchen - die wegen Vater Staat - statt einem Sparkonto das Schließfach als sicheres Gelddepot gewählt haben, da ist das Mitleid bei einer arbeitenden, Steuer- und Abgabenzahlenden Bürgerin sehr verhalten. ![]() Zitat:Also haben sie beides ausgeschaltet, um stundenlang ungestört rauben zu können. Aber wie Was meinst Du, wie der Routineruf parametriert ist? Nicht selten wird die Leitung 1x in 24 Stunden geprüft. Da bleibt doch genügend Zeit. Wenn einer die Kenntnisse von den nicht öffentlich bekannten Räumlichkeiten im Keller der Bank hat, dann hat der auch Informationen von der Lage der GMZentrale (ggfls. separate BMA, da diese funktionierte), entsprechender Fernsprechleitungen oder abgesetzten Antennen des zweiten Verbindungsweges. Insiderinformationen eben, sonst funktioniert die praktizierte Vorgehensweise nicht. Je nach "Gegenwert" der Auskunft gibt es immer und überall "kleine Rädchen", die schwach werden und entsprechendes Wissen weitergeben. Bei der heutigen Personalfluktuation der Beschäftigten, auch und insbesondere der verschiedenen Dienstleister (ich vermeide jetzt bewusst eine beispielhafte Aufzählung) gibt es mehr Personen als einem zunächst einfallen, die erforderliche Infos - auch in Teilen - liefern, die beim "Empfänger" zusammengesetzt das Wissensdefizit verringern, planen und schließlich ausführen lassen. Einbrüche in Unterkünfte von THW und Feuerwehr liefern letztlich das Werkzeug, dass man zur Ausführung benötigt, falls man sonst keine Bezugsquelle haben sollte ![]() Dennoch, es fehlen noch einige Puzzleteile, um gezielt auf Deine Frage zu antworten. Mag auch ganz anders sein. Die Vielzahl der Beute(stücke) und deren Einzigartigkeit wird vermutlich in Zukunft einen Weg aufzeigen, der zu den Tätern führt. Bei Bargeld (bzw. die Scheine auf den Nummern werden die wenigsten Kunden notiert haben) wird es schwierig werden, aber bei Schmuckstücken, Uhren, pp. gibt es schon Wiedererkennungsmerkmale, so dass es auch Spuren gibt, die bei Auftauchen zurückverfolgt werden können. Wir werden sehen ... und hören ... Immer daran denken: Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wobei die Schwierigkeit ist, das schwächste Glied als solches zu erkennen, bevor es andere erkannt haben!
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Ob das so stimmt?
) oder nur in den Vorraum, in dem die Schließfächer der Kunden sind, vorgedrungen ist, wurde nirgends ausgesagt. Wenn jemand die Örtlichkeiten der Bankenkeller kennt, dann ist dem klar, auf was ich hinaus will, schließlich muss man keine schlafenden Hunde wecken.

