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Allgemeine Fragen - Technik/Tarife für Gefahrmeldeanlagen
02-03-2022, 22:38
Beitrag: #7
RE: Allgemeine Fragen - Technik/Tarife für Gefahrmeldeanlagen
Zitat:Laut unserem Mitarbeiter der sich auch um die Versicherungen kümmert, aber von der Versicherung aufgrund der Versicherungssumme.
Dann macht das ganze schon nur noch bedingt Spaß.

Jetzt müsste man wissen, nach welchem Regelwerk die Versicherung es fordert. Ich geh jetzt mal vom schlimmsten Fall, also den VdS-Richtlinien, aus.

Zitat:Dann ist ja bei Stromausfall auch der Strom vom Router weg und es läuft nur noch der Zweitweg.
Das ist kein Problem, dafür ist der Zweitweg ja da. Wenn du nur einen Weg hast, müsstest du dafür sorgen, dass dieser einzige Weg auch für die gleiche Zeit wie für die Anlage gefordert ist, verfügbar bleibt. Da Single Path aber nur für Hausratrisiken in der Klasse A zulässig ist, wären das 12h und bei dir in keinem Fall anwendbar. Als Gewerberisiko bist du automatisch in Klasse B und damit bei Dual Path und 60h Akkubetrieb (30h bei genehmigter Ausnahme mit ...). Durch Dual Path muss nur einer der Wege bei einem Stromausfall verfügbar bleiben, also in der Regel Mobilfunk.

Zitat:Beim Hauptstandort würden wir die die Anlagen nicht mit an das Hauptnetz nehmen, weil es bei der IT-Abteilung dann immer so eine Sache ist wenn die irgendwas machen oder umstellen.
Spart viel Ärger, sag ich dir als ITler und Alarmanlagenpfuscher.

Zitat:Wir würden für ~1€ bis 1,50€ bei unserem Mobilfunkanbieter eine M2M-Karte bekommen, jedoch ist dann jedes zusätzliche MB extrem teuer.
Haben wir auch im Einsatz, zahlen aber 4,50€ und haben die Karten dann mit 130MB und im Pooling, sprich alle Karten haben ein gemeinsames Volumen. Verbraucht eine weniger, kann eine andere mehr verbrauchen.

Wenn du jetzt die Aufschaltung änderst, wird es auf eine VdS SecurIP-Aufschaltung hinauslaufen, die bestehen aus zwei stehenden Verbindungen, sprich eine über den Erstweg (in der Regel kabelgebunden) und eine über den Zweitweg (in der Regel funkbasiert). Dadurch hast du ständig Datenverkehr auf der Verbindung. Da benötigst du einiges an Datenvolumen, genaue Werte müsste ich raussuchen, mit etwa 200-250MB ist man aber auf der sicheren Seite. Ich kann bei meinen M2M-Karten aber auch Limits einstellen. Stufe 1 eine Warnung, Stufe 2, wenn ich will, die Sperre der Karte.

Zitat:Als Internetanschluss für die Anlagen werden wir evtl. einen DSL-Tarif von 1&1 nehmen, der war jetzt von den größeren Anbietern mit am günstigsten und der Router ist auch mit dazu.
Und da wirds mit dem VdS wieder problematisch.

Die Forderung ist, dass einer der beiden Wege von einem anerkannten Netzbetreiber ist. Sprich du müsstest, wenn die Versicherung nach den VdS-Regeln spielen will, abprüfen, ob einer der gewünschten Netzbetreiber eine VdS-Anerkennung hat. Der andere Weg muss dann die Anerkennung nicht haben.
Jetzt kommt das fiese: Es reicht z.B. nicht, wenn die Telekom die Anerkennung für DSL hat, einen Anbieter zu nehmen, der bei der Telekom zukauft. Die Anerkennung gilt nur für den Anbieter im Ganzen. Zum Beispiel ist Telekom Mobilfunk zulässig, aber sowas wie congstar ist nicht anerkannt, obwohl Telekomtochter.
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RE: Allgemeine Fragen - Technik/Tarife für Gefahrmeldeanlagen - 5624 - 02-03-2022 22:38

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