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Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
30-06-2026, 02:15
Beitrag: #1
Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
Die Statistik im kommenden Jahr wird es zeigen, Deutschlands Bevölkerung kriecht annähernd am Boden. Mangelnde notwendige Veränderungen bleiben aus, auf der Soll Seite (Sozialleistungen) ändert sich gar nichts, eine dogmatische Regierungskoalition die ihr Versagen damit rechtfertigt, dass wir ja immer noch Weltweit auf Platz 3 stehen (laut Local Purchasing Power Index - Kaufkraft - stehen wir nur noch auf Platz 10), Deutschland verliert im 16'tel Finale gegen Paraguay, was zum dritten mal in Folge einem Vorrundenaus entspricht, die Perspektive ist gelinde gesagt nicht motivierend. Jede Wette, die AfD macht weitere 2% in den nächsten 4 Wochen und Kriminelle fühlen sich bestärkt in ihrem Recht, sich noch mehr Vorteile zu verschaffen solange eine Anklage nicht vor der Verjährung eintrifft, was aktuell bei annähernd 35% aller Einbruchsdelikte der Fall ist. Klartext, die meisten die dachten es geht bergab, haben die Geschwindigkeit verkannt, in welchem Tempo es bergab geht (das sagt jemand, der ein Glas Halbvoll anstatt Halbleer betrachtet).
Wer sich heute noch auf der Gewinnerseite sieht, ein entsprechendes Einkommen generiert, das Leben genießt und nicht versteht, welche Welle da auf ihn zurast, der ist naiv oder schlecht beraten. Wäre ich noch mal 30 Jahre alt, würde ich jetzt in der Sicherheitstechnik ein ganz großes Rad drehen. Der Bedarf wird sich exponential entwickeln. Leider bin ich schon 58, habe nur noch eine begrenzte Zeit und schaue mir das von oben an. Ich kann jedem Technik Freak mit Handwerklichem Geschick und einer Affinität zur IT empfehlen, geh in die Sicherheitstechnik. Da kommen goldene Zeiten auf Dich zu.

Planung + Verkauf - Video+ Alarmtechnik / Lupus XT4 Upgrade.
Remote Installation Bundesweit.
alarmanlage-siegen.de
Videoplanung: https://youtu.be/540sbHMAkp0
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30-06-2026, 07:29
Beitrag: #2
RE: Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
Moin,

gute Gedanken. Ich bin 64 und seit der Lehre als Fernmelder auch mit Sicherheitstechnik/Gebäudetechnik unterwegs. Waren viele schöne Jahre. Ist aber nicht besser geworden. Ich denke mal es endet wie überall auf der Welt das sich Wohlhabende hinter Zäunen in geschlossenene Wohngebieten verstecken werden. Leider ist die Jugend insgesamt schlecht ausgebildet und wenig motiviert. Dazu dürfte sie im bevorstehen Krieg arg dezimiert werden? Auf jeden Fall werden die wenigen die können und wollen es gut haben. Das ist ja jetzt auch schon so. Ich suche mir genau aus wem ich zu welchem Tarif helfe. Der Wettbewerb ist ja mangels Masse kaum noch vorhanden.

Sonnige Grüße

Andreas
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30-06-2026, 13:36
Beitrag: #3
RE: Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
(30-06-2026 07:29)angos_ schrieb:  ... Ich denke mal es endet wie überall auf der Welt das sich Wohlhabende hinter Zäunen in geschlossenene Wohngebieten verstecken werden.

Das befürchte ich auch ... ja, der Bedarf wird steigen, aber davon wird wenig bei den klassischen Errichtern ankommen.
Im gewerblichen Umfeld werden große überregionale Anbieter den Kuchen unter sich aufteilen und der Privatsektor wird durch die Überflutung mit immer neuem Billigkram aus Fernost und ständig neue "Smart Home Gadgets" in den nächsten Jahren weiter schrumpfen.
Übrig bleiben die, die sich's zwar leisten könnten, sich aber oft mit irgendwelchen Alibi-Installationen in Sicherheit wiegen um das lästige Thema Sicherheit irgendwie abhaken zu können (bestes Beispiel ist der Überfall auf die Geissens ... abgesehen von der schlechten Bildqualität ist es doch wirklich ein Unding das die Täter einfach so ins Wohnzimmer kommen können).

Ich bin jetzt Ende 50 und kann selbst entscheiden wie lange ich das noch machen will - aber ein wenig Wehmut schwingt schon mit wenn ich an die 90er denke, das waren spannende Zeiten und man man in der Sicherheitstechnik noch gutes Geld verdienen.

Und was die Fussball Sache angeht: auch das ist ein Beleg dafür, wie weit der Anspruch und unsere tatsächliche Leistungsfähigkeit inzwischen auseinander klaffen.
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30-06-2026, 19:20
Beitrag: #4
RE: Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
Ich bin nun auch im Zutritt insRentenalter, zudem noch mit Krebs belastet und auch ich sehe unsere Branche in einer Phase, die ich seit meinem Eintritt in diese 1999, erst als freier Motarbeiter, dann die Übernahme wegen Insolvenz des Inhabers ( ja das gibts auch tatsächlich)in hauptamtlichen Instanzen als Geschäftsführender.
Es ging immer nur nach oben. Was die Umsätze angeht, bin ich heute immer noch überrascht, was geht.
Aktuell wickele ich meine Firma ab, die Brandmeldesparte habe ich auf Rentenbasis verkauft, Ema und Video wickele ich bis zu gewissen Volumina selbst ab.
Es waren auch „ Interessenten „ für den Geschäftsnamen und den Rest da, mit allen Beratern, was man sich vorstellen kann.
Ich frage immer, wieviel willst du arbeiten, wenn du Inhaber bist.
Mehrmals gehört: ich werde arbeiten lassen….
Auf die Frage nach Zahlen habe ich alle auf die Veröffentlichungspflicht für die Bilanzen verwiesen. Steuerberater, Banker alle wollten „Zahlen“sehen.
Auf meine Frage, wie hoch die Finanzierung steht, ob meine Forderung gedeckt ist, aggressive Ablehnung und Druck. Da musst du die nur rausschmeissen, auch wenns dann erstmal pöbeln.
Ich verabschiede die dann jedesmal, wenn ihr wieder Geld habt, bittet um einen neuen Termin. Aber bringt das nächstemal eine Finanzierungszusage mit ((die zwar auch nichts wert ist, aber sie ist geschrieben)
Mit einem bin ich jetzt ohne Berater im Kontakt und erkläre im gerade das Geschäft und die Möglichkeiten und Perspektiven.
Wäre ich gesundheitlich fit, würde ich nochmal durchstarten. Aber anders.
Wenn ein junger Mensch heute perspektivisch denkt, ist diese Branche eine Goldgrube und wird es über Jahre hinweg bleiben. Gutes Handwerk hatte schon immer goldenen Boden. Das wird sich nicht ändern….

Wahre Männer lesen keine Bedienungsanleitung!
Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. (Goethe)
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Heute, 03:50
Beitrag: #5
RE: Beruf der Zukunft: Sicherheitstechnik
Ich bin von der Zukunft der Branche tatsächlich auch überzeugt. Zwar gibt's nen Teil des privaten Segments, der auf DIY zurückgreift, aber bei den wachsenden gesellschaftlichen Veränderungen wird Beschaffungskriminalität zunehmen und damit auch der Bedarf an professionellen Lösungen. Dann sind Abdeckungsquoten von Privathaushalten mit EMA irgendwann im mittleren Einkommensbereich zu erwarten, die du aktuell nur in Wohngebieten des Premium Private Segments findest.

Wer mit kreativem modernen Marketing und wirklich hoher Arbeitsqualität schon bei der Planung an die Sache rangeht, hat nicht so viel Konkurrenz. Wer dann noch bereit ist bei kundenorientierte Lösungen anzubieten, statt Standardkonfigurationen und "das geht halt nicht", hat gute Chancen langfristig im Markt Bestand zu haben. Der Alltag des Kunden muss das Sicherungskonzept und die Technologie bestimmen, nicht umgekehrt. Technologieoffenheit und Fortschritt sind extrem wichtig, um sich abheben zu können.

Wir sehen ja hier im Forum immer wieder Berichte über Errichter, die Dinge als unmöglich anpreisen, die jeder Errichter hier im Forum problemlos umsetzen könnte. Solche Mitbewerber sind keine langfristige Konkurrenz.

Und warum stehen 10 Errichter auf der selben Baumesse, aber kein einziger Errichter auf ner Endkundenmesse für Premium Private Lifestyleprodukte? Moderne EMA kann schick und elegant sein. Hier verschenkt die Branche ne ganze Menge Potential.

(Pronomen: er/ihm)
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